10. MIDI-Noten bearbeiten

Ein MIDI-Clip in Live enth√§lt Noten- und Controllerdaten f√ľr das Spielen eines MIDI-Instruments. Dieses Instrument kann ein virtuelles Instrument in der Ger√§te-Kette einer MIDI-Spur (siehe Kapitel 17) oder ein externer Synthesizer sein, der √ľber das Ausgangs-Routing (siehe Kapitel 14) der Spur mit Daten beschickt wird. Ein MIDI-Clip (siehe 4.7) stellt die zu spielende Musik bereit, die sich aus den Tonh√∂hen-, L√§ngen-, Positions- und den Dynamikwerten (auch als Anschlagsgeschwindigkeit oder Velocity bekannt) der Noten zusammensetzt. MIDI wird im MIDI-Editor von Live komponiert und bearbeitet.

10.1 Einen leeren MIDI-Clip erzeugen

MIDI-Clips werden erzeugt

  • durch Aufnehmen (siehe Kapitel 16);
  • durch Doppelklicken eines leeren Session-Slots in einer MIDI-Spur;
  • durch Anw√§hlen eines leeren Session-Slots in einer MIDI-Spur und das Aufrufen des Befehls "MIDI-Clip(s) erzeugen" aus dem Erzeugen-Men√ľ;
  • oder durch Doppelklicken auf die Spur-Anzeige einer MIDI-Spur in der Arrangement-Ansicht.
  • durch Ausw√§hlen eines Zeitabschnitts in einer Arrangement-MIDI-Spur und das Aufrufen des Befehls "MIDI-Clip(s) erzeugen" aus dem Erzeugen-Men√ľ.

10.2 Der MIDI-Editor

Doppelklicken Sie einen MIDI-Clip, um die Clip-Ansicht zu öffnen und den MIDI-Editor anzuzeigen. Sie können den Clip-Box-Wahlschalter der Clip-Ansicht verwenden, um die Noten-Box (siehe 8.3) anzuzeigen und dann in die Titelzeile der Noten-Box klicken, um rechts den MIDI-Editor zu öffnen.

MIDIEditor.png
Der MIDI-Editor.

Der MIDI-Editor ist in zwei Bearbeitungsbereiche aufgeteilt: dem Noten-Editor oben und dem Velocity-Editor unten. Sie können den Velocity-Editor vergrößern, indem Sie die Trennlinie zwischen den beiden Editoren nach oben ziehen. Auch können Sie den Velocity-Editor mit dem dreieckigen Schalter links neben der Trennlinie ein- oder ausblenden.

DrawModeSwitch.png
Der Schalter f√ľr den Zeichen-Modus im Transportbereich.

Schalten Sie in den Zeichen-Modus, indem Sie den Zeichen-Modus-Schalter im Transportbereich aktivieren oder durch Dr√ľcken der B Taste. Sie k√∂nnen nun mit der Maus MIDI-Noten in den Noten-Editor einzeichnen. Ist der Zeichen-Modus ausgeschaltet, k√∂nnen Sie Noten ausw√§hlen und verschieben, bzw. mit den Befehlen im Bearbeiten-Men√ľ editieren. Eine Bearbeitung ist auch durch Klicken und Ziehen der Auswahl m√∂glich, entweder vertikal zum √Ąndern der Tonh√∂he oder horizontal zum √Ąndern der Zeitposition. Im ausgeschalteten Zeichen-Modus k√∂nnen MIDI-Noten auch mit Doppelklick eingef√ľgt oder gel√∂scht werden.

MidiPreviewSwitch.png
Das Vorhören von MIDI-Noten.

Vorausgesetzt die Ger√§tekette einer MIDI-Spur enth√§lt ein Instrument (siehe Kapitel 17), bewirkt das Aktivieren des Vorh√∂r-Schalters im MIDI-Editor, dass Sie Noten beim Selektieren und Verschieben h√∂ren k√∂nnen. Ist die Aufnahmebereitschaft f√ľr die MIDI-Spur aktiviert, k√∂nnen bei eingeschalteter Vorh√∂r-Funktion neue Noten auch mit der Step-Aufnahme (siehe 16.3.4) schrittweise in den Clip eingef√ľgt werden. Beachten Sie, dass der Ein/Aus-Status des Vorh√∂r-Schalters f√ľr alle MIDI-Spuren im gesamten Live-Set gilt.

Die Anschlagsgeschwindigkeit von Noten wird im Velocity-Editor durch Anklicken und Ziehen der entsprechenden Marker eingestellt. Sie k√∂nnen den Zeichen-Modus auch im Velocity-Editor nutzen: Er erzeugt identische Velocity-Werte f√ľr alle Noten innerhalb eines Rasters.

Nachdem Sie ein paar Noten eingezeichnet und herumbewegt haben, werden Sie wahrscheinlich wissen wollen, wie man sich im Noten-Editor bewegt. Bevor wir uns näher mit den Editiermöglichkeiten beschäftigen, wollen wir deshalb die Navigation im MIDI-Editor erläutern.

10.3 Navigation und Transportfunktionen im MIDI-Editor

MIDIEditorAxes.png
Die Tonhöhe einer Note wird vertikal, ihre Position auf dem musikalischen Zeitraster horizontal angezeigt.

Im MIDI-Editor kann man sowohl vertikal, als auch horizontal navigieren. In horizontaler Richtung ist ein Zeitlineal zu sehen, das die Position der Noten in Z√§hlzeiten anzeigt. Die vertikale Achse enth√§lt eine Noten-Legende, die die Oktaven C-2 bis C8 anzeigt, sowie die Darstellung einer Piano-Tastatur (die Pianorolle). Beachten Sie, dass Sie dort gespielte Noten h√∂ren k√∂nnen, falls der Vorh√∂r-Schalter √ľber dem Pianorollen-Editor aktiviert ist.

28403.png
Navigation im MIDI-Editor.
  1. Klicken Sie in das Zeitlineal und ziehen Sie die Maus vertikal, um den zeitlichen Zoom fließend zu verändern. Ziehen Sie die Maus horizontal, um nach links oder rechts zu scrollen.
  2. Klicken Sie in das Notenlineal und ziehen Sie die Maus vertikal, um die dargestellte Oktave zu wählen oder ziehen Sie horizontal, um den vertikalen Zoom und damit die Größe der Pianotasten und MIDI-Noten zu bestimmen.
  3. Klicken und ziehen Sie √ľber eine oder mehrere Noten, um sie auszuw√§hlen oder √ľber einen Teil im Hintergrund des Editors, um einen Zeitabschnitt auszuw√§hlen. Klicken Sie dann doppelt auf das Notenlineal oder das Zeitlineal, um automatisch in Ihre Auswahl hineinzuzoomen. Sind keine Noten oder ist kein Zeitabschnitt ausgew√§hlt, zoomt ein Doppelklick auf das Zeitlineal die Anzeige so, dass sie von der ersten bis zur letzten Note des Clips reicht.
  4. Benutzen Sie die Tasten + und - auf der Rechnertastatur, um den aktuellen Zoom zu vergrößern oder zu verkleinern.
  5. Die Clip-√úbersicht unterhalb des MIDI-Editors kann ebenfalls f√ľr die Navigation genutzt werden. Sie zeigt immer den gesamten Inhalt des selektierten Clips an. Der schwarze Rahmen repr√§sentiert den Ausschnitt des Clips, der gerade im Editor dar√ľber dargestellt wird. Klicken Sie auf die gew√ľnschte Stelle der Clip-√úbersicht und ziehen die Maus nach unten zum Hineinzoomen und nach links oder rechts zum Scrollen.
  6. Die Länge des im Editor dargestellten Ausschnitts können Sie durch Ziehen der linken oder rechten Seite des schwarzen Rahmens in der Clip-Übersicht verändern.
  7. Um den im Editor dargestellten Inhalt schnell zu ver√§ndern, klicken Sie auf die gew√ľnschte Stelle der Clip-√úbersicht und ziehen die Maus nach unten zum Hineinzoomen und nach links oder rechts zum Scrollen.
FollowSwitch.png
Der Song-folgen-Schalter im Transportbereich.

Durch Aktivieren des Folgen-Schalters im Transportbereich kann der dargestellte Bereich im Noten-Editor automatisch gemäß der Wiedergabeposition gescrollt werden. (Das Folgen pausiert, wenn Sie eine Bearbeitung im Noten-Editor machen und wird wieder aufgenommen, sobald Sie die Wiedergabe stoppen oder wieder starten oder, wenn Sie in das Arrangement oder den Scrub-Bereich des Clips klicken.)

Ist die Scrub-Bereiche-immer-aktiv-Option in Lives Look/Feel-Voreinstellungen aktiviert, k√∂nnen Sie mit Klick in den Scrub-Bereich unterhalb des Takt/Zeitlineals die Wiedergabe von diesem Punkt aus starten lassen, gerundet um den eingestellten, globalen Quantisierungswert. (Tipp: Durch Aktivieren des MIDI-Noten-verfolgen-Befehls aus dem Optionen-Men√ľ werden MIDI-Noten auch dann abgespielt, wenn die Wiedergabe in deren Mitte startet.)

Sie k√∂nnen auch bei ausgeschalteter Scrub-Bereiche-immer-aktiv-Option scrubben, indem Sie mit gehaltener Shift-Taste auf eine beliebige Stelle im Scrub-Bereich oder im Takt/Zeitlineal klicken. Auch das Erlernen der Loop/Region-Parameter (siehe 8.3.3) und der zugeh√∂rigen Tastenk√ľrzel kann Ihnen bei der Bedienung des MIDI-Editors und der schnellen und einfachen Auswahl und Wiedergabe von gew√ľnschten Abschnitten hilfreich sein.

Wenn Sie mit MIDI arbeiten, werden Sie sich eventuell mehr Platz f√ľr die Darstellung des Editors w√ľnschen. Sie k√∂nnen auf die Trennlinie zwischen dem MIDI-Editor und der Session- beziehungsweise Arrangement-Ansicht klicken und vertikal ziehen, um den MIDI-Editor zu vergr√∂√üern.

ResizingTheClipView.png
Vergrößern des MIDI-Editors durch Ziehen der Trennlinie zwischen Session- und Clip-Ansicht.

10.4 MIDI-Bearbeitung

10.4.1 Nicht-destruktives Bearbeiten

Sie k√∂nnen w√§hrend der Bearbeitung immer zum vorherigen Zustand des Clips zur√ľckkehren, indem Sie den Widerrufen-Befehl aus dem Bearbeiten-Men√ľ aufrufen. Sollte der bearbeitete Clip aus einer MIDI-Datei von der Festplatte stammen, wird Ihre Bearbeitung diese Originaldatei nicht ver√§ndern, da beim Importieren eine Kopie der Daten zum Bestandteil des Live-Sets wird.

10.4.2 Zusammenfalten und loopen

Eine wichtige Funktion des MIDI-Editors ist der Fold-Schalter in der oberen linken Ecke. Sein Aktivieren verbirgt sofort alle Reihen und Notenreihen im Editor, die keine MIDI-Noten enthalten. Das bedeutet, dass sich die angezeigten Notenreihen bei jedem Clip in Ihrem Set unterscheiden, abhängig davon, welche Noten im Clip vorhanden sind.

Dieses Zusammenfalten ist u.a. bei der Arbeit mit Percussion-Kits sehr n√ľtzlich, bei denen die Kl√§nge oft in Kategorien auf der Tastatur verteilt sind (zum Beispiel eine Gruppe mit Snares, die zwei Oktaven unter den Hi-Hats und Becken liegt, etc.). Wenn man mit einer MIDI-Datei arbeitet, die ein solches Kit steuert, werden h√§ufig nur ein oder zwei Kl√§nge einer bestimmten Kategorie ben√∂tigt und es ist √ľberfl√ľssig, den gesamten Tastaturumfang im Editor zu sehen. (Hinweis: Das Zusammenfalten des Noten-Editors ist beim Bearbeiten mehrerer Clips (siehe 10.5)nicht m√∂glich.)

FoldButton.png
Der Fold-Schalter zeigt nur Notenreihen an, die Noten enthalten.

Beim Editieren von MIDI werden Sie hin und wieder den h√∂rbaren Ausschnitt des Clips √§ndern oder den Clip loopen wollen, um ihn wiederholt anzuh√∂ren. Sie k√∂nnen die Loop/Region-Marker (siehe 8.2.2) f√ľr diesen Zweck nutzen.

MIDIClipLoopRegion.png
Die Loop/Region-Marker werden verwendet, um einen Ausschnitt des Clips f√ľr die Wiedergabe zu bestimmen.

Ist das Zusammenfalten (Fold-Schalter) auf einer Spur mit einem Drum-Rack (siehe 18.6) deaktiviert, zeigt der MIDI-Noten-Editor nur Reihen f√ľr Pads, die Ger√§te enthalten. Ist Fold aktiviert, werden nur Reihen angezeigt, die Noten enthalten.

Tipp: Das Ausw√§hlen der Loop-Klammer in einem MIDI-Clip und Dr√ľcken von CTRL-D(PC) / CMD-D(Mac) verdoppelt die L√§nge der Loop-Klammer und zoomt die Darstelung so, dass der gesamte Loop angezeigt wird. All Noten rechts vom Loop werden verschoben, so dass sie Ihre Positionen relativ zum Loop-Ende behalten.

10.4.3 Am Raster einrasten

Bei den meisten Funktionen im MIDI-Editor spielt das Einrasten am Raster (siehe 6.9) eine Rolle. Beim √Ąndern von Events mit der Maus verh√§lt sich das Raster jedoch "magnetisch"; Event-Positionen k√∂nnen frei bis zur vorherigen oder n√§chsten Rasterlinie verschoben werden und rasten dann ein, wenn Sie weiter ziehen. Sie k√∂nnen die ALT(PC) / CMD(Mac) Taste beim Ausf√ľhren von Aktionen dr√ľcken, um das Einrasten am Raster vor√ľbergehend zu deaktivieren.

Das Einrasten beim Verschieben von Noten ber√ľcksichtigt auch einen "Offset", der von der urspr√ľnglichen Position der Note relativ zum Raster abh√§ngt. Dieses Verhalten ist sehr n√ľtzlich, wenn man beim Bearbeiten ein bestimmtes Timing oder einen Groove beibehalten und nicht einfach "begradigen" will.

10.4.4 Noten bearbeiten

Die Bearbeitung im MIDI-Editor ist der Bearbeitung im Arrangement √§hnlich (siehe 6.8). In beiden F√§llen ist sie selektions-basiert: Sie selektieren etwas mit der Maus und wenden dann einen Men√ľ-Befehl (z.B. Ausschneiden, Kopieren, Einsetzen, Duplizieren) auf Ihre Auswahl an.

So funktioniert die Selektion:

  • Klicken Sie auf eine Note, um sie auszuw√§hlen. Es k√∂nnen auch mehrere Noten gleichzeitig ausgew√§hlt werden: Klicken Sie mit der Maus auf einen leeren Bereich und ziehen dann ein "Gummiband" (gestrichelte Linien) auf, das die gew√ľnschten Noten umschlie√üt. Esc hebt die Noten-Auswahl wieder auf.
  • Klicken Sie in den Hintergrund des MIDI-Editors, um einen Zeitpunkt zu w√§hlen, repr√§sentiert von dem blinkenden Einf√ľge-Marker.
  • Das Klicken und Ziehen in den Hintergrund w√§hlt einen Zeitabschnitt aus. Dr√ľcken Sie Enter, um die Auswahl zwischen der gesamten Zeitspanne und allen Noten, die in der Zeitspanne starten, hin- und herzuschalten.

Nach dem Setzen des Einf√ľge-Markers, k√∂nnen Sie seine Position mit den Pfeiltasten Ihrer Rechnertastatur anpassen:

  • Dr√ľcken Sie [Pfeiltaste Links] oder [Pfeiltaste Rechts] um den Einf√ľge-Marker nach links oder rechts mit der gew√§hlten Rasterschrittweite zu verschieben. CTRL(PC) / Alt(Mac) + Pfeiltaste Links oder Pfeiltaste Rechts bewegen den Einf√ľge-Marker zur n√§chsten Notengrenze.
  • Halten von Shift w√§hrend des Dr√ľckens der Pfeiltasten verk√ľrzt oder verl√§ngert den gew√§hlten Zeitabschnitt, indem der Einf√ľge-Marker verschoben wird. Halten von ALT(PC) / ALT(Mac) + Shift w√§hrend des Dr√ľckens der Pfeiltasten, verk√ľrzt oder verl√§ngert, ausgehend von der gegen√ľberliegenden Seite der Auswahl.
  • Der Einf√ľge-Marker kann durch Dr√ľcken der [Pos1]- bzw. [Ende]-Tasten an den Anfang oder das Ende eines MIDI-Clips gesetzt werden.

Wir haben gesehen, dass Noten im MIDI-Editor sowohl horizontal (Ver√§ndern der zeitlichen Position), als auch vertikal verschoben werden k√∂nnen (Ver√§ndern der Transposition). Sie k√∂nnen durch Klicken und Ziehen oder mit den Pfeiltasten der Rechnertastatur bewegt werden. Mit den Pfeiltasten verschobene Noten rasten immer am Raster bzw. Offset ein, w√§hrend mit der Maus gezogene Noten bis zum Erreichen des n√§chste Raster- oder Offset-Punkts frei verschoben werden k√∂nnen. Wird der Clip w√§hrend der Notenbearbeitung abgespielt, k√∂nnen Sie die √Ąnderung sofort, also w√§hrend des Verschiebens h√∂ren.

Die verschiedenen Modifikationstasten können auch bei der Notenbearbeitung angewendet werden:

  • Um die gew√§hlten Noten in Oktav-Schritten (+12/-12 Halbt√∂ne) zu transponieren, halten Sie Shift, w√§hrend Sie [Pfeiltaste hoch] oder [Pfeiltaste runter] dr√ľcken.
  • Shift zusammen mit [Pfeiltaste links] oder [Pfeiltaste rechts] verl√§ngert oder verk√ľrzt die gew√§hlten Noten um den Wert der eingestellten Rasterweite. Um Noten ohne das Einrasten am Raster zu verl√§ngern oder verk√ľrzen, halten Sie zus√§tzlich bitte ALT(PC) / CMD(Mac).
  • Um die folgende Note mit der gleichen Tonh√∂he auszuw√§hlen, halten Sie [STRG](PC) / ALT(Mac), w√§hrend Sie [Pfeiltaste links] oder [Pfeiltaste rechts] dr√ľcken. [STRG](PC) / ALT(Mac) zusammen mit [Pfeiltaste hoch] oder [Pfeiltaste runter] verschiebt die gew√§hlten Noten auf die Position der zeitlich n√§chsten Note.
  • Um Noten ganz ohne Raster zu verschieben, halten Sie ALT(PC) / CMD(Mac) und dr√ľcken die [Pfeiltaste links] oder [Pfeiltaste rechts].
  • Halten Sie die Shift-Taste, um der momentanen Auswahl einzelne Noten durch Klicken oder auch zus√§tzliche Selektionen mittels "Gummiband" hinzuzuf√ľgen. Eine einzelne Note kann von der Auswahl wieder entfernt werden, indem bei gehaltener Shift-Taste auf sie geklickt wird. Das Halten von Shift beim Klicken auf eine Note der Pianorolle f√ľgt der momentanen Auswahl alle Noten mit gleicher Tonh√∂he hinzu, oder entfernt diese, falls sie bereits selektiert waren.

Sobald eine oder mehrere Noten selektiert wurden, k√∂nnen sie mit den Befehlen aus dem Bearbeiten-Men√ľ, wie Kopieren oder Einsetzen editiert werden. Noten aus der Zwischenablage werden immer ausgehend von der Position des Einf√ľge-Markers eingesetzt. Sie k√∂nnen auch die CTRL(PC) / ALT(Mac) Taste benutzen, um eine Kopie der momentanen gew√§hlten Noten auf eine neue Position zu ziehen. Wenn Sie Noten durch Klicken und Ziehen verschieben, sich dann jedoch entscheiden, dass Sie diese Noten stattdessen kopieren m√∂chten, k√∂nnen Sie die CTRL(PC) / ALT(Mac) Modifikationstaste auch nach dem Starten des Ziehens benutzen.

Beim Bearbeiten oder Einzeichnen kann es vorkommen, dass Sie eine neue Note √ľber eine bereits vorhandene Note platzieren. Wenn sich die neue Note mit dem Anfang der urspr√ľnglichen Note √ľberlappt, verschwindet die urspr√ľngliche Note. Wenn sich die neue Note und das Ende der urspr√ľnglichen √ľberschneiden, √§ndert sich die L√§nge der urspr√ľnglichen Note. Diese dauert dann genau bis zum Anfang der neuen Note.

10.4.5 Verändern der Notenlänge

Das Anklicken und Ziehen der linken oder rechten Ecke einer Note ver√§ndert ihre L√§nge. Genau wie die Notenpositionen k√∂nnen auch Notenl√§ngen frei bis zur vorherigen oder n√§chsten Rasterlinie eingestellt werden, jedoch werden sie quantisiert, sobald sie √ľber die Linie hinaus gezogen werden, wenn nicht die Taste ALT(PC) / CMD(Mac) beim Ziehen gehalten wird.

MIDINoteLength.png
Das Verändern der Notenlänge.

Tipp: Um eine Gruppe von Noten auf die gleiche L√§nge zu bringen, w√§hlen Sie alle aus, greifen das Ende der l√§ngsten Note, verk√ľrzen die Noten durch Ziehen auf das Minimum und verl√§ngern sie dann wieder.

10.4.6 Die Zeit...-Befehle im MIDI-Editor

Standardbefehle wie Ausschneiden, Kopieren und Einsetzen beeinflussen immer nur momentan ausgewählte Noten (oder Noten, die sich in einem gewählten Zeitabschnitt befinden). Genau wie bei der Arrangement-Bearbeitung (siehe 6.10), gibt es jedoch auch "Zeit... "-Befehle, die durch Einsetzen oder Löschen von Zeitabschnitten den gesamten MIDI-Clip betreffen.

Beachten Sie, dass diese Bearbeitungen die Start/End-Position oder die Loop-Klammer-Einstellungen des Clips nicht ändern.

  • Zeit duplizieren setzt eine Kopie des gew√§hlten Zeitabschnitts, zusammen mit allen Noten, die in diesem Abschnitt enthalten waren, in den Clip ein.
  • Zeit l√∂schen entfernt einen gew√§hlten Zeitabschnitt aus dem MIDI-Clip. Hierdurch r√ľcken alle Noten auf beiden Seiten des gel√∂schten Bereichs n√§her auf der Zeitachse zusammen.
  • Zeit einf√ľgen f√ľgt einen leeren Zeitabschnitt mit der L√§nge der aktuellen Auswahl vor der aktuellen Auswahl ein.

10.4.7 Noten quantisieren

In Live gibt es drei verschiedene Methoden f√ľr die Quantisierung von MIDI-Noten. Erstens k√∂nnen Sie MIDI-Noten sofort bei der Aufnahme (siehe 16.5) quantisieren. Zweitens, wie oben bereits erw√§hnt, k√∂nnen Sie Noten so verschieben, dass sie auf die sichtbaren Rasterlinien einrasten. Schlie√ülich k√∂nnen Sie eine oder mehrere Noten ausw√§hlen und dann den Quantisieren-Befehl aus dem Bearbeiten-Men√ľ oder [STRG]U(PC) / CMD-U(Mac) benutzen. Wenn Sie dies zum ersten Mal machen, sehen Sie eine Dialogbox mit verschiedenen Quantisierungs-Optionen. Hierdurch wird die Quantisierung mit den Standardeinstellungen oder Ihren im Vorfeld gemachten Einstellungen angewendet.

Um Ihre Quantisierungs-Parameter zu √§ndern, √∂ffnen Sie den Quantisierungs-Einstellungen-Dialog √ľber das Bearbeiten-Men√ľ.

QuantizeDialog.png
MIDI-Noten quantisieren.

In der Dialogbox k√∂nnen Sie entweder den momentan eingestellten Rasterwert oder einen Notenwert f√ľr die Quantisierung ausw√§hlen und entscheiden, ob der Beginn oder das Ende (oder beide) der selektierten Noten quantisiert werden soll. Das Quantisieren der Notenenden wird die Noten so dehnen, dass sie an der n√§chsterreichbaren Unterteilung des gew√§hlten Rasters enden. Sie k√∂nnen Noten ohne das typische "maschinell-perfekte" Feeling quantisieren, indem Sie sie mit dem Amount-Parameter nur um einen w√§hlbaren Prozentsatz auf die theoretisch perfekte Position bewegen.

10.4.8 Anschlagsgeschwindigkeiten bearbeiten

Um die Anschlagsgeschwindigkeit (Velocity) f√ľr eine MIDI-Note zu ver√§ndern, klicken Sie auf den zugeh√∂rigen Marker im Velocity-Editor und ziehen ihn nach oben oder unten. Um Ihnen dabei zu helfen, den Velocity-Marker einer Note zu finden, die den gleichen Startpunkt wie andere Noten besitzt, hebt Live den Velocity-Marker jeder Note farblich hervor, die Sie mit der Maus √ľberstreichen. √Ąnderungen des Velocity-Werts werden numerisch in einer kleinen Anzeige im Zeitlineal dargestellt.

VelocityChange.png
√Ąndern des Velocitywerts einer Note.

Genau wie im Noten-Editor können Sie auch im Velocity-Editor bei gehaltener Shift-Taste mehrere Velocity-Marker selektieren und gemeinsam ändern.

Tipp: Um eine Gruppe von Noten mit dem gleichen Velocity-Wert zu versehen, w√§hlen Sie ihre Marker im Velocity-Editor an, ziehen alle entweder auf den minimalen oder maximalen Velocity-Wert und setzen die Velocity dann auf den gew√ľnschten Wert.

Wie wir bereits weiter oben gesehen haben, ist es im Zeichen-Modus m√∂glich, identische Velocity-Werte f√ľr alle Noten innerhalb des sichtbaren Rasters einzuzeichnen. Im Zeichen-Modus kann das Einzeichnen von Velocity-Werten auf die selektierten Noten beschr√§nkt werden, wenn dabei die SHIFT Taste gehalten wird. Um den Markern beim Einzeichnen individuelle Werte zu geben (wie das beispielsweise f√ľr ein Crescendo n√∂tig ist), deaktivieren Sie das Einrasten am Raster mit CTRL-4(PC) / CMD-4 oder halten einfach ALT(PC) / CMD(Mac) gedr√ľckt.

VelocityChange2.png
Das Einzeichnen von identischen Anschlagswerten (links) und einem Crescendo (rechts).

Tipp: Um einen Velocity-Verlauf f√ľr Noten mit gleicher Tonh√∂he zu zeichnen, klicken Sie auf eine Taste der Pianorolle, um die Noten der gew√ľnschten Zeile zu selektieren. Vergewissern Sie sich dann, dass der Zeichen-Modus aktiviert ist und zeichnen Sie den gew√ľnschten Verlauf in den Velocity-Editor. Dies beeinflusst nur die ausgew√§hlten Noten beeinflusst.

Tipp # 2: Um einen linearen Velocity-Verlauf √ľber eine Auswahl von Noten zu zeichnen, selektieren Sie zun√§chst die gew√ľnschten Noten (erforderlichenfalls mit Shift, um nicht aufeinander folgende Noten zu selektieren). Stellen Sie sicher, dass der Zeichen-Modus nicht aktiviert ist und zeichnen Sie die Linie in den Velocity-Editor, w√§hrend Sie die Taste CTRL(PC) / CMD(Mac) gedr√ľckt halten.

Die Anschlagsgeschwindigkeit der Noten ist im Editor an der F√§rbung zu erkennen ‚ÄĒ helle Noten besitzen niedrige, dunkle hohe Velocity-Werte. Um die Velocity-Werte von Noten zu √§ndern, ohne den Velocity-Editor zu √∂ffnen, k√∂nnen Sie jede selektierte Note bei gedr√ľckter ALT(PC) / CMD(Mac)-Taste anklicken und vertikal ziehen.

Vertikale Bewegungen beim Einzeichnen von Noten bewirken √Ąnderungen der Velocity-Werte. Das bedeutet, dass Sie mit einer horizontalen und einer vertikalen Bewegung mehrere Noten mit ihren Velocity-Werten einzeichnen k√∂nnen, ohne die Maustaste loszulassen. Wenn Sie die Velocity mit dieser vertikalen Bewegung √§ndern, merkt sich Live die √Ąnderung und verwendete den neuen Velocity-Wert f√ľr alle danach eingezeichneten Noten.

Note-Off-Velocity

Standardm√§√üig zeigt der Velocity-Editor die Note-On-Velocitys zur Bearbeitung an. Sie k√∂nnen den Editor mit den Optionen im Kontextmen√ľ [Rechtsklick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) des Editors jedoch auf die Anzeige der Note-Off-Velocitys umschalten.

MIDIEditorNoteOffVelocity.png
Der Velocity-Editor zeigt Note-Off-Velocitys an.

Bitte beachten Sie, dass Note-Off- (oder "Release-") -Velocity ein vergleichsweise selten benutzter Parameter ist, der nur von bestimmten Ger√§ten unterst√ľtzt wird. Abletons Sampler-Instrument (siehe 24.7)beispielsweise nutzt die Note-Off-Velocity als Controller zur Steuerung verschiedener Parameter.

10.4.9 Funktion f√ľr das Dehnen und Stauchen von Noten

MIDINoteStretch.png
Skalierungs-Marker f√ľr MIDI-Noten

Sind im Noten-Editor mehrere Noten oder eine Zeitspanne ausgew√§hlt, erscheinen Skalierungs-Marker, mit denen die Noten zeitlich proportional verl√§ngert oder verk√ľrzt werden k√∂nnen. Die Marker sind ein Paar von nach unten zeigenden Indikatoren, die auf den Rasterlinien einrasten, die den Grenzen der Selektion am n√§chsten sind.

Zieht man einen der Marker horizontal, werden die selektierten Noten so bewegt und gedehnt/gestaucht, dass sie das gleiche Zeitverhältnis zueinander beibehalten, das sie im Moment ihrer Selektion hatten. Genau wie Noten können auch Skalierungsmarker bis zum Erreichen des nächste Raster- oder Offset-Punkts frei verschoben werden. Danach rasten sie an den Rasterlinien des Noten-Editors ein, außer wenn das Raster nicht angezeigt oder die Taste ALT(PC) / CMD(Mac) während des Ziehens gehalten wird.

Befindet sich die Maus zwischen den Noten-Skalierungs-Markern erscheinen "Pseudo"-Skalierungs-Marker. Das Ziehen an diesen dehnt oder staucht das Material zwischen den festen Markern ohne dabei das Material au√üerhalb der Marker zu beeinflussen. Pseudo-Skalierungs-Marker verhalten sich bez√ľglich des Einrastens genau wie feste Skalierungs-Marker.

Zieht man einen Marker √ľber den anderen hinaus, so wird die urspr√ľngliche Sequenz an diesem Marker "gespiegelt", die Reihenfolge der bearbeiteten Noten also umgekehrt.

Beim Einstellen der Skalierungs-Marker wird auch das Timing aller im Clip gelinkten Clip-H√ľllkurven ge√§ndert. Entkoppelte Clip-H√ľllkurven (Unlinked) werden nicht beeinflusst.

10.4.10 MIDI-Clips stutzen

MIDI-Daten, die sich au√üerhalb der Loop-Klammer befinden, k√∂nnen mit dem Clip-stutzen-Befehl gel√∂scht werden. Benutzen Sie mit [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) einfach das Kontextmen√ľ eines MIDI-Clips in der Session- oder Arrangement-Ansicht und w√§hlen die Option aus. Im Gegensatz zum Stutzen von Samples (siehe 8.2.10), wird beim Stutzen von MIDI-Clips keine neue Datei auf der Festplatte erzeugt.

10.4.11 Noten deaktivieren

Um eine Note (oder Noten) im MIDI-Editor zu deaktivieren und stummzuschalten, w√§hlen Sie sie aus und dr√ľcken dann 0. Der Befehl Note(n) deaktivieren schaltet die Auswahl stumm, wodurch sie grau dargestellt wird. Dr√ľcken Sie erneut 0, um die Noten wieder zu aktivieren. Sie k√∂nnen auch alle Noten mit gleicher Tonh√∂he auf einmal aktivieren/deaktivieren, indem Sie auf eine Taste der Pianorolle klicken und 0 dr√ľcken.

10.4.12 Die Transform-Werkzeuge

Zusätzlich zu den Bearbeitungsmöglichkeiten im MIDI-Editor selbst, bieten die Transform-Werkzeuge (siehe 8.3.1) verschiedene Optionen, um die Noten in einem MIDI-Clip schnell zu manipulieren.

10.5 Multi-Clip-Bearbeitung

Im Noten-Editor k√∂nnen Sie die Noten mehrerer MIDI-Clips gleichzeitig sehen. Dies hilft Ihnen die melodischen und rhythmischen Beziehungen verschiedener Clips untereinander zu erkennen und Ihre musikalischen Ideen zu verfeinern. Es erm√∂glicht Ihnen auch, das Material √ľber mehrere Clips und Szenen hinweg schneller zu bearbeiten.

Wenn mehrere MIDI-Clips selektiert sind:

  • Werden die Noten dieser Clips zusammen im Noten-Editor angezeigt. Es ist immer nur ein Clip f√ľr die Bearbeitung aktiv. Die aktiven Noten eines Clips werden in der Farbe des Clips angezeigt, w√§hrend die inaktiven Noten der anderen Clips in grau angezeigt werden.
  • Es erscheinen Loop-Leisten, die √ľber dem Noten-Editor angezeigt werden. Jede Loop-Leiste repr√§sentiert einen anderen Clip der aktuellen Auswahl. Die Loop-Leiste des zurzeit aktiven Clips wird in der Farbe dieses Clips angezeigt, w√§hrend alle inaktiven Clips grau dargestellt werden.
MultiClipEditingLoopBarsNotes.png
Die Loop-Leisten mehrerer Clips im Noten-Editor.
  • Wenn Sie mit der Maus √ľber die Noten oder die Loop-Leisten eines inaktiven Clips gehen, erscheinen die Farben der entsprechenden Clips. Dies hilft Ihnen, einen anderen Clip f√ľr die Bearbeitung auszuw√§hlen. Mit Klick auf eine Note oder die Loop-Leiste eines Clips, w√§hlen Sie den Clip f√ľr die Bearbeitung aus.
  • In der Titelzeile wird der Name des zur Bearbeitung ausgew√§hlten Clips angezeigt. Das ist besonders hilfreich beim Identifizieren verschiedener Clips mit gleicher Farbe. (Hinweis: f√ľr Clips ohne Namen, zeigt die Titelzeile stattdessen den Namen der Spur, auf der der Clip enthalten ist.)
  • Sie k√∂nnen die Clips mit den Befehlen f√ľr Clip-Namen, Clip-Farbe und Clip-Taktart in der Clip-Box bearbeiten (siehe 8.1).

Hinweis: Das Zusammenfalten (siehe 10.4.2) des Noten-Editors ist beim Bearbeiten mehrerer Clips nicht möglich.)

Die Multi-Clip-Bearbeitung funktioniert unterschiedlich, je nachdem, ob Sie in der Session- oder Arrangement-Ansicht arbeiten. Diese Unterschiede werden unten genauer erklärt.

10.5.1 Bearbeitungen in der Session-Ansicht

In der Session-Ansicht können Sie gleichzeitig bis zu acht geloopte MIDI-Clips sehen und auswählen. Im Noten-Editor sind die Loop-Leisten vertikal angeordnet (zuerst nach Spur und dann nach Szene).

Werden mehrere Clips mit unterschiedlicher L√§nge ausgew√§hlt, zeigt der Noten-Editor so viele Loop-Wiederholungen wie notwendig an, damit die Clips zueinander passen. Die Loop-Punkte des ausgew√§hlten Clips werden durch vertikale Linien im Noten-Editor dargestellt. Clips, deren Start-Marker und/oder End-Marker √ľber die Loop-Grenzen hinaus gehen, werden durch ihre Leiste oben im Noten-Editor repr√§sentiert.

Die Multi-Clip-Bearbeitung ist nicht nur n√ľtzlich f√ľr mehrere Clips auf verschiedenen Spuren, sondern auch, wenn Sie mehrere Clips auf der gleichen Spur vergleichen und bearbeiten m√∂chten. So k√∂nnen Sie z.B. Patterns auch nach und nach aufbauen, indem Sie Noten in einen Clip einf√ľgen, dann eine Variation des Clips in der n√§chsten Szene machen, und so weiter, w√§hrend Sie die anderen Clips der Spur immer im √úberblick haben.

10.5.2 Bearbeitungen in der Arrangement-Ansicht

In der Arrangement-Ansicht ist es möglich, gleichzeitig bis zu acht geloopte MIDI-Clips zu sehen und auszuwählen. Im Noten-Editor sind die Loop-Leisten vertikal nach Spur und dann horizontal nach Zeit angeordnet.

Der Noten-Editor zeigt keine Stille vor und nach den gew√§hlten Clips ‚Äď stattdessen, passt er den angezeigten Bereich so an, dass der Anfang des ersten Clips und das Ende des letzten Clips in der Auswahl zu sehen sind. Sollte Ihre Auswahl geloopte und ungeloopte Clips enthalten, erscheint die Loop-Taste halb diagonal eingef√§rbt.

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