6. Arrangement-Ansicht

Die Arrangement-Ansicht ist eine der zwei Hauptansichten von Live zur Strukturierung und Komposition von Songs. Im Gegensatz zur Session-Ansicht, die fĂŒr Improvisation, Looping und das Starten von Clips konzipiert ist, lassen sich in der Arrangement-Ansicht verschiedene Elemente eines Songs auf einer linearen Zeitachse kombinieren und arrangieren. Als Arrangement wird die komplette Zusammenstellung eines Songs oder Projekts bezeichnet.

Ein Song in der Arrangement-Ansicht.

6.1 Layout

Der obere Bereich der Arrangement-Ansicht.
  1. Die Übersicht beinhaltet das gesamte Clip-Layout des Arrangements von Anfang bis Ende und kann zum Zoomen und Navigieren verwendet werden. Der schwarze Rahmen stellt den aktuell angezeigten Teil des Arrangements dar. Mit Klicken und horizontalem Ziehen scrollst du nach links oder rechts, mit Klicken und vertikalem Ziehen zoomst du hinein/heraus. Mit einem Doppelklick irgendwo in den schwarzen Rahmen zoomst du hinaus auf das gesamte Arrangement.
  2. Im Takt/Zeitlineal wird die Zeit in Takten, SchlĂ€gen und Sechzehnteln angezeigt. Klicken und Ziehen in diesem Bereich funktioniert genauso wie in der Übersicht: Ziehe nach links/rechts zum Scrollen in der Zeitleiste oder vertikal zum zoomen. Ein Doppelklick in das Takt-/Zeitlineal zoomt auf die aktuelle Auswahl. Wenn nichts ausgewĂ€hlt ist, zoomt ein Doppelklick auf das Takt-/Zeitlineal die Anzeige so, dass das gesamte Arrangement gezeigt wird.
  3. Ein Klick auf eine beliebige Stelle im Scrub-Bereich lĂ€sst die Wiedergabe von diesem Punkt aus starten. HĂ€ltst du die linke Maustaste ĂŒber einem Punkt im Scrub-Bereich gedrĂŒckt, lĂ€uft die Wiedergabe von dort aus im Loop, dessen LĂ€nge der globalen Launch-Quantisierung entspricht.
  4. An jeder Stelle im Scrub-Bereich kann ein Lokator gesetzt werden, womit sich die Wiedergabe an mehreren Bereichen des Arrangements starten lĂ€sst. Damit kann man ein StĂŒck so organisieren, dass es sich von mehreren Abschnitten aus starten lĂ€sst.
  5. Verwende den Button Lokator setzen bei Wiedergabe oder Aufnahme, um dem Scrub-Bereich Lokatoren hinzuzufĂŒgen. Ist ein Locator ausgewĂ€hlt ist, wird aus dem Button Lokator setzen der Schalter Lokator löschen, womit Lokatoren entfernt werden können.
  6. Die SchaltflĂ€chen Vorheriger und NĂ€chster Lokator lösen die Wiedergabe fĂŒr Lokatoren aus. SprĂŒnge zwischen ausgelösten Lokatoren werden gemĂ€ĂŸ der globalen Launch-Quantisierung gerastert.
  7. Mit dem Schalter Automations-Modus kannst du Automations-Spuren anzeigen oder ausblenden.
  8. Mit dem Schalter Automations-Kurven verriegeln lassen sich HĂŒllkurven statt an Clips an die Song-Position binden. So lassen sich Clips verschieben, ohne die Automations-HĂŒllkurven zu bewegen.
Spur, Mixer und zusÀtzliche Zoom-Steuerelemente in der Arrangement-Ansicht.
  1. Clips sind in der Main-Lane einer Spur enthalten und angeordnet. Mit dem Comping-Workflow lassen sich Clips aus verschiedenen Take-Lanes in die Main-Lane einfĂŒgen.
  2. LautstĂ€rke, Panning, I/O und zusĂ€tzliche Mixer-Bedienelemente befinden sich in der Arrangement-Spursteuerung. Welche Steuerelemente angezeigt werden, lĂ€sst sich mit dem Ansicht-UntermenĂŒ Steuerelemente der Arrangement-Spuren anpassen.
  3. Spuren sind in der Arrangement-Ansicht vertikal gestapelt. Sie lassen sich neu anordnen durch Auswahl und Ziehen ĂŒber/unter andere Spuren.
  4. FĂŒge dem Arrangement neue Spuren hinzu, indem du Instrumente und Devices in den Mixer-Drop-Bereich unterhalb der Spuren ziehst. Ziehst du Instrumente oder MIDI-Effekte in diesen Bereich, wird eine MIDI-Spur erzeugt, bei Audioeffekten eine Audiospur.
  5. Mit den Schaltern Optimiere Höhe und Optimiere Weite werden alle Spuren in die aktuelle Höhe bzw. Breite des Arrangements eingepasst. Du kannst auch die entsprechenden KĂŒrzel H und W verwenden.
  6. Die Wellenformanzeige in Audioclips lĂ€sst sich mit dem Regler Wellenform-Zoomstufe vertikal vergrĂ¶ĂŸern. Damit werden Transienten und Wellenformdetails hervorgehoben, ohne die Clip-LautstĂ€rke zu Ă€ndern. Die Zoomstufe wird auf alle Audiospuren im Arrangement sowie auf neu aufgenommene Clips angewendet.
  7. Das Zeitlineal zeigt die Zeit in Minuten-Sekunden-Millisekunden an. Klicke und ziehe in der Zeitleiste zum Scrollen links/rechts.
  8. In der Arrangement-Ansicht kannst du den Mixer ĂŒber die Ansicht-MenĂŒoption Mixer oder mit der Mixer-Ansichtsteuerung in der unteren rechten Ecke von Lives Fenster öffnen.

6.3 Transport und Wiedergabe

Die Transport-Bedienelemente in der Steuerleiste lösen die Arrangement-Wiedergabe aus.

Klicke auf die Wiedergabe-Taste zum Starten; bzw. auf die Stopp-Taste, um das Playback zu beenden. Alternativ lÀsst sich die Wiedergabe mit der Leertaste ein/ausschalten.

Die Wiedergabe- und Stopp-Tasten im Transportbereich

Es ist auch möglich, Tasten der Rechnertastatur oder MIDI-Befehlen der Transportsteuerung zuzuordnen, womit du sie nach deinen Vorlieben konfigurieren kannst.

Die blau blinkende EinfĂŒgemarke auf einer Spur bestimmt den Startpunkt der Wiedergabe. StandardmĂ€ĂŸig steht der Marker am Anfang des Arrangements. Du kannst per Klick auf eine beliebige Stelle innerhalb einer Spur die EinfĂŒgemarke verschieben und eine neue Wiedergabeposition setzen. Per Doppelklick auf die Stopp-Taste setzt du die EinfĂŒgemarke wieder an den Anfang der Wiedergabe, oder drĂŒcke die Taste Home (Windows) bzw. Funktion + Pfeiltaste links (Mac).

Die Arrangement-Wiedergabe beginnt an der EinfĂŒgemarke.

Halte Shift beim DrĂŒcken der Leertaste, um die Wiedergabe statt an der EinfĂŒgemarke dort zu starten, wo sie zuletzt gestoppt wurde.

Die Abspielposition lĂ€sst sich auch ĂŒber die Felder fĂŒr die Arrangement-Position in der Steuerleiste einstellen.

Stelle die Wiedergabeposition in den Arrangement-Positions-Feldern ein.

Die Arrangement-Positionsfelder zeigen die Wiedergabeposition in Takten - Beats - Sechzehnteln an. Ist eines der Felder ausgewÀhlt, kann der Wert mit verschiedenen Methoden angepasst werden:

  • Ziehe mit der Maus den Wert nach oben oder unten.
  • Tippe eine Zahl ein und drĂŒcke dann Enter.
  • Erhöhe bzw. verringere den Wert mit den Pfeiltasten rauf/runter.

Durch Anpassen der Arrangement-Positionsfelder verschiebt sich automatisch die EinfĂŒgemarke.

Die Wiedergabe lĂ€sst sich auch im Scrub-Bereich ĂŒber den Spuren starten. StandardmĂ€ĂŸig ist die Option Scrub-Bereiche immer aktiv in Lives Einstellungen unter Display & Input angewĂ€hlt, sodass per Klick in den Scrub-Bereich die Wiedergabe an dieser Stelle startet.

Die Wiedergabe im Scrub-Bereich starten.

Klickst du nacheinander verschiedene Punkte im Scrub-Bereich an, werden die SprĂŒnge der Wiedergabepositionen gemĂ€ĂŸ QuantisierungsmenĂŒ in der Steuerleiste gerastert. Du kannst auch die linke Maustaste ĂŒber einem bestimmten Punkt im Scrub-Bereich gedrĂŒckt halten, um einen Arrangement-Abschnitt von dort aus wiederholt abzuspielen, gemĂ€ĂŸ globaler Launch-Quantisierung.

Auch ohne Option Scrub-Bereiche immer aktiv kannst du durch das Arrangement scrubben, und zwar mit Shift-Klick auf eine beliebige Stelle im Scrub-Bereich oder Takt/Zeitlineal.

Der Clip-Inhaltseditor der Clip-Ansicht verfĂŒgt ĂŒber einen eigenen Scrub-Bereich in den individuellen Clips, mit dem sich die Wiedergabe starten lĂ€sst.

Damit MIDI-Noten auch dann abgespielt werden, wenn der Wiedergabestart nach einem Notenbeginn liegt, verfolgt Live MIDI-Noten standardmĂ€ĂŸig. Im Optionen-MenĂŒ kannst du dieses Verhalten auch mit dem Befehl MIDI-Noten verfolgen (de-)aktivieren.

6.4 Arrangement-Wiedergabe mit den Lokatoren starten

Setzt du Lokatoren im Scrub-Bereich, kannst du damit im Arrangement mehrere Startpunkte fĂŒr die Wiedergabe einrichten.

Lokatoren zum Starten der Wiedergabe im Arrangement verwenden.

Mit der Taste Lokator setzen kannst du wĂ€hrend Aufnahme oder Wiedergabe in Echtzeit Lokatoren ĂŒberall im Arrangement hinzufĂŒgen. Lokatoren werden entsprechend der globalen Launch-Quantisierung in der Steuerleiste gerastert.

Der Button Lokator setzen.

DrĂŒckst du den Button Lokator setzen bei gestopptem Transport, wird ein Lokator an der Position der EinfĂŒgemarke oder am Anfang der Zeitauswahl erzeugt. Lokatoren lassen sich auch mit der KontextmenĂŒ-Option Lokator erzeugen im Scrub-Bereich oder ĂŒber das Erzeugen-MenĂŒ setzen.

Hinweis: Sind im Arrangement Lokatoren vorhanden und ausgewÀhlt, Àndert die SchaltflÀche Lokator erzeugen ihre Funktion in Lokator löschen.

Du kannst durch Anklicken zu einem Lokator springen, oder mit den Buttons Vorheriger/NĂ€chster Lokator unter der Lokator-erzeugen-Taste. Nach dem Springen zum ersten oder letzten Lokator im Arrangement bewirkt ein nochmaliges Klicken auf die Vorheriger-/NĂ€chster-Lokator-Tasten ein Springen zum Beginn beziehungsweise Ende des Arrangements.

Die Tasten Vorheriger und NĂ€chster Lokator.

Lokatoren lassen sich auch per MIDI- oder Rechnertastatur-Fernsteuerung aufrufen. Bei gestopptem Transport kannst du einen Lokator durch Doppelklick auswÀhlen und von dort die Wiedergabe starten.

AusgewĂ€hlte Lokatoren können durch Klicken und Ziehen oder mit den Pfeiltasten verschoben werden. Mit der Bearbeiten-MenĂŒoption Umbenennen oder dem KĂŒrzel StrgR (Win) / CmdR (Mac) lassen sich ausgewĂ€hlte Lokatoren umbenennen. Du kannst auch deine eigenen Beschreibungen fĂŒr Lokatoren ĂŒber die Option Info-Text bearbeiten im Bearbeiten-MenĂŒ oder im KontextmenĂŒ des Lokators eingeben. Verwende zum Entfernen von Lokatoren die Taste Entf, die Option Lokator löschen im Erzeugen-MenĂŒ oder den Button Lokator löschen.

Mit dem Befehl Bis zum nĂ€chsten Lokator looopen im Lokator-KontextmenĂŒ lĂ€sst sich eine geloopte Wiedergabe zwischen zwei Lokatoren schnell realisieren. Mit dem Befehl Song-Startzeit hier setzen wird das Standardverhalten “Wiedergabe beginnt an der Auswahl” aufgehoben: In diesem Fall startet die Wiedergabe stattdessen am Lokator.

6.5 Taktwechsel

Mit Taktwechsel-Markern kann die Taktart in Lives Arrangement jederzeit geĂ€ndert werden. Mit dem Befehl Taktwechsel einfĂŒgen aus dem Erzeugen-MenĂŒ oder dem Scrub-Bereich-KontextmenĂŒ wird ein Taktwechsel-Marker an der EinfĂŒgemarke gesetzt.

Taktwechsel-Marker akzeptieren jede Taktart mit ein- oder zweistelligem ZĂ€hler und einem Nenner von 1, 2, 4, 8 oder 16. Die beiden Zahlen mĂŒssen durch ein Trennzeichen wie einen SchrĂ€gstrich, ein Komma, einen Punkt oder eine beliebige Anzahl von Leerzeichen getrennt werden.

Die Werte fĂŒr ZĂ€hler und Nenner der Taktart lassen sich auch in den entsprechenden Feldern der Steuerleiste eingeben oder anpassen. Dies Ă€ndert den Taktwechsel-Marker an der aktuellen Position und funktioniert bei gestoppter und laufender Wiedergabe.

Besitzt das Arrangement Taktartwechsel, so zeigt das Taktartfeld der Transportleiste in der linken oberen Ecke eine Automations-LED an.

Die Taktart-Felder.

Taktwechsel-Marker erscheinen direkt unter dem Taktlineal. Dieser Marker-Bereich ist verborgen, wenn ein Set keine Taktwechsel enthÀlt.

Taktartwechsel.

Taktwechsel-Marker lassen sich mit der Maus oder den Pfeiltasten links/rechts verschieben. Du kannst die Taktart ausgewĂ€hlter Marker ĂŒber den Befehl Taktart bearbeiten im Bearbeiten-MenĂŒ oder dem Scrub-Bereich-KontextmenĂŒ Ă€ndern, oder mit dem KĂŒrzel StrgR (Win) / CmdR (Mac). Taktwechsel-Marker lassen sich mit der Entf-Taste oder dem Bearbeiten-MenĂŒbefehl Löschen entfernen.

Taktartwechsel-Marker werden nicht quantisiert; sie können an einer beliebigen Stelle des Zeitlineals positioniert werden, eingeschrĂ€nkt nur durch das Bearbeitungsraster. Das bedeutet, dass es möglich ist, Taktartwechsel-Marker an "unmöglichen" Stellen zu positionieren - zum Beispiel vor dem Ende des vorausgegangenen Taktes. Dies hat einen unvollstĂ€ndigen Takt zur Folge, der im Scrub-Bereich schraffiert dargestellt wird. Live stört sich nicht an solchen unvollstĂ€ndigen Takten, aber wenn dein Set den Regeln der Musiktheorie folgen soll, gibt es zwei Befehle im KontextmenĂŒ, um unvollstĂ€ndige Takte zu “korrigieren”.

Ein unvollstĂ€ndiger Takt und seine KontextmenĂŒ-Optionen.

Dauer des unvollstĂ€ndigen Takts löschen entfernt den entsprechenden Zeitabschnitt aus dem Arrangement, womit auf beiden Seiten alle Audio- oder MIDI-Clips im Zeitlineal nĂ€her zusammenrĂŒcken. Der nĂ€chste Taktwechsel-Marker folgt dann auf einer ĂŒblichen Taktlinie.

UnvollstĂ€ndigen Takt vervollstĂ€ndigen fĂŒgt einen Zeitabschnitt am Beginn des unvollstĂ€ndigen Takts ein, um ihn zu vervollstĂ€ndigen. Der nĂ€chste Taktwechsel-Marker folgt dann auf einer ĂŒblichen Taktlinie.

Bitte beachte, dass beide Optionen alle Spuren betreffen – Zeit zu löschen oder einzufĂŒgen Ă€ndert die LĂ€nge des gesamten Arrangements.

LĂ€dst du eine MIDI-Datei ins Arrangement, wird dir die Option angeboten, die in der Datei gespeicherten Taktwechsel-Informationen zu importieren. Entscheiden Sie sich dafĂŒr, erzeugt Live automatisch Taktartwechsel-Marker an den richtigen Stellen. Dies macht es sehr einfach, mit komplexen MusikstĂŒcken zu arbeiten, die in anderen Sequenzern oder Notationsprogrammen erstellt wurden.

6.6 Die Loop-Klammer im Arrangement

Aktiviere den Arrangement-Loop mit dem entsprechenden Schalter in der Steuerleiste, um einen Abschnitt des Arrangements wiederholt abzuspielen.

Der Loop-Schalter im Transportbereich.

Sind weder Clips noch Zeit ausgewÀhlt, deckt die Loop-Klammer das gesamte Arrangement ab. Die Loop-LÀnge lÀsst sich numerisch mithilfe der Felder Loop-Start und Loop-LÀnge in der Steuerleiste festlegen, die Startposition bzw. LÀnge des Loops bestimmen.

Das Wertefeld fĂŒr den Loop-Startpunkt (links) und die Loop-LĂ€nge (rechts).

Der Bearbeiten-MenĂŒbefehl Auswahl loopen aktiviert den Arrangement-Loop und setzt die Loop-Klammer zur aktuellen Zeitauswahl. Das entsprechende KĂŒrzel fĂŒr diesen Befehl ist StrgL (Win) / CmdL (Mac). Auch damit schaltet sich der Arrangement-Loop ein- oder aus, wenn ein Clip oder eine Zeit ausgewĂ€hlt ist.

Die Loop-Klammer im Arrangement.

Die Loop-Klammer kann mit den folgenden Tasten und Befehlen angepasst werden:

  • Die Pfeiltasten links/rechts verschieben die Loop-Klammer entsprechend der aktuellen Rastereinstellung nach links oder rechts.
  • Die Pfeiltasten hoch/runter verschieben die Loop-Klammer jeweils um eine Loop-LĂ€nge nach links oder rechts.
  • Strg (Win) / Cmd (Mac) mit den Pfeiltasten links/rechts verkĂŒrzt bzw. verlĂ€ngert den Loop um die aktuelle Rasterweite.
  • Strg (Win) / Cmd (Mac) mit den Pfeiltasten rauf/runter verdoppelt bzw. halbiert die Loop-LĂ€nge.

Die Loop-Klammer lÀsst sich auch ziehen: Ziehen am linken oder rechten Rand passt die Loop-Start- und Endpunkte an, wÀhrend horizontales Ziehen der Klammer den Loop ohne LÀngenÀnderung verschiebt.

Um die Wiedergabe vom Startpunkt der Loop-Klammer aus zu beginnen, nutze den Befehl Song-Startzeit hier setzen im KontextmenĂŒ der Klammer. Damit wird das Standardverhalten aufgehoben, das die Wiedergabe an der EinfĂŒgemarke oder einer aktiven Zeitauswahl startet.

6.7 Das Bewegen eines Clips

Ein StĂŒck Audio oder MIDI wird durch einen Clip in einer Spur von Lives Arrangement-Ansicht dargestellt, an einer bestimmten Position im Song.

Durch Ziehen kann ein Clip auf eine andere Position oder eine andere Spur bewegt werden.

Das Bewegen eines Clips

Durch Ziehen der linken oder rechten Ecke kann die LÀnge eines Clips geÀndert werden.

Ändern der Clip-LĂ€nge.

Beachte bitte, dass sich nur der Clip selbst ziehen lÀsst, nicht jedoch von seinem Wellenform- bzw. MIDI-Display aus.

Clips rasten auf den Linien des Bearbeitungs-Rasters ein, sowie an den Positionen verschiedener anderer Elemente im Arrangement, z.B. die Enden anderer Clips, Lokatoren und Taktwechsel.

HĂ€ltst du StrgShift (Win) / ShiftOption (Mac) beim Ziehen der Wellenform- bzw. der MIDI-Anzeige, kannst du den Inhalt eines gewarpten Audio-Clips oder eines MIDI-Clips innerhalb der Clip-Grenzen verschieben. Um das Einrasten am Raster zu vermeiden, halte beim Ziehen des Clip-Inhalts StrgAltShift (Win) / CmdOptionShift (Mac) gedrĂŒckt.

6.8 Fades und Crossfades von Audio-Clips

Anfang und Ende von Audio-Clips in der Arrangement-Ansicht besitzen einstellbare LautstĂ€rkeblenden (Fades). DarĂŒber hinaus können benachbarte Clips auf der gleichen Audio-Spur mit einem Crossfade ĂŒberblendet werden.

Die Fade-Steuerung befindet sich an den RÀndern von Audioclips, vorausgesetzt, die Spuren sind so erweitert, dass die Fade-Anfasser sichtbar sind. Ist eine Spur gefaltet oder zu klein, passe die Höhe der Spur an, bis die Griffe erscheinen.

FĂ€hrst du mit dem Mauszeiger ĂŒber einen Audioclip, erscheinen die Fade-Anfasser als kleine Quadrate an den Clip-RĂ€ndern.

Fade-Anfasser eines Audio-Clips.

Bei eingeschaltetem Automations-Modus kannst du die Fade-Steuerung vorĂŒbergehend einblenden, indem du F hĂ€ltst und mit der Maus ĂŒber eine Automations-Lane fĂ€hrst.

Mit den Anfassern fĂŒr Fade-in-Start und Fade-out-Ende lĂ€sst sich die Dauer des Fades Ă€ndern, ohne seine Spitzenwerte zu beeinflussen. Die Fade-Grenzen können jedoch nicht ĂŒber die Peaks hinweg gezogen werden. Ziehe einen der Fade-Anfasser ĂŒber den Clip hinweg, um die LĂ€nge der Überblendung zu Ă€ndern. Du kannst außerdem IntensitĂ€t und Kurvenverlauf eines Fades mit dem Anfasser fĂŒr die Fade-Kurve anpassen.

Angepasste Fades in einem Clip.

Die Fade-LĂ€nge lĂ€sst sich auch einstellen, indem du im Clip einen Zeitbereich auswĂ€hlst, der Anfang oder Ende des Clips enthĂ€lt und dann den Erzeugen-MenĂŒbefehl Fade In/Out erzeugen oder das KĂŒrzel StrgAltF (Win) / CmdOptionF (Mac) ausfĂŒhrst.

Benachbarte Audio-Clips lassen sich mit Crossfades ineinander ĂŒberblenden. Das Erzeugen und Bearbeiten von Crossfades ist Ă€hnlich wie das Erzeugen und Bearbeiten der Anfangs-/End-Fades:

  • Klicke und ziehe zum Erzeugen eines Crossfades einen der Fade-StĂŒtzpunkte ĂŒber die benachbarte Clip-Grenze hinaus.
  • Klicke und ziehe den Anfasser fĂŒr die Fade-Kurve, um den Kurvenverlauf des Fades zu Ă€ndern.
  • WĂ€hle eine Zeitspanne, die die Grenze zwischen zwei benachbarten Clips enthĂ€lt und fĂŒhre dann Crossfade(s) Erzeugen aus dem Erzeugen-MenĂŒ aus.
Mit Crossfade versehene Clips.

Das AuswĂ€hlen eines Fade-StĂŒtzpunktes und DrĂŒcken der Taste Entf löscht den Fade, außer wenn die Option Fades an Clip-Enden in den Einstellungen unter Record, Warp & Launch aktiviert ist. In diesem Fall wird mit Entf der Fade-StĂŒtzpunkt auf die StandardlĂ€nge von 4 ms zurĂŒckgesetzt. Diese Standard-Fades vermeiden Knackser und Klicks an den Clip-Grenzen.

Automatisches Einblenden/Ausblenden an den Clip-Grenzen.

Als weitere Folge der aktivierten Option Fades an Clip-Enden werden benachbarte Audio-Clips automatisch mit Crossfades von 4 ms LĂ€nge versehen. Diese lassen sich genau wie manuell erzeugte Crossfades bearbeiten.

Es gibt jedoch einige EinschrÀnkungen bei der möglichen LÀnge von Fades und Crossfades:

  • Fades können nicht ĂŒber die Loop-Grenzen eines Clips hinausreichen.
  • Anfangs- und End-Fades eines Clips können sich nicht gegenseitig ĂŒberlappen.

Ist ein Fade-StĂŒtzpunkt ausgewĂ€hlt, erscheint beim entsprechenden Clip eine schwarz gepunktete Linie, um die Grenze fĂŒr diesen StĂŒtzpunkt anzuzeigen. Dies ist besonders beim Bearbeiten von Crossfades hilfreich, da die Loop-Grenze eines Clips manchmal auch vom anderen Clip verdeckt sein kann.

Fades gehören zu den Eigenschaften von Clips, nicht von den Spuren, die diese enthalten. Sie sind auch unabhĂ€ngig von Automations-HĂŒllkurven.

6.9 Clips und Zeitabschnitte auswÀhlen

Abgesehen von Positions- und LĂ€ngenĂ€nderungen von Clips basieren Bearbeitungen im Arrangement auf Selektionen: WĂ€hle etwas aus und wende dann einen MenĂŒbefehl (z.B. Ausschneiden, Kopieren, Einsetzen, Duplizieren) auf die Selektion an.

So funktioniert die Selektion:

  • Das Klicken auf einen Clip wĂ€hlt diesen Clips aus;
  • Das Klicken in den Arrangement-Hintergrund wĂ€hlt einen Zeitpunkt aus, reprĂ€sentiert von einem blinkenden EinfĂŒge-Marker. Die Zeitposition dieses EinfĂŒge-Markers kann dann mit [Pfeil links] und [Pfeil rechts] verschoben werden und mit den [Pfeil hoch] und [Pfeil runter] Tasten kann die Spur gewĂ€hlt werden, auf der sich der EinfĂŒge-Marker befindet. HĂ€ltst du Strg (Win) / Option (Mac) beim DrĂŒcken der Pfeiltasten links/rechts, rastet der EinfĂŒge-Marker an den Lokatoren und den Clip-Grenzen der gewĂ€hlten Spur(en) ein.
  • Klicken und Ziehen selektiert einen Zeitabschnitt.
  • Um die Zeitspanne innerhalb eines Clips zu bearbeiten, klappe seine Spur durch Anklicken des Schalters neben dem Spur-Namen aus. Selektierte Spuren lassen sich ĂŒbrigens auch mit der Taste U ausklappen. Du kannst die Höhe einer ausgeklappten Spur durch Ziehen der Trennlinie unter dem Ausklapp-Schalter Ă€ndern, oder mit den KĂŒrzeln Alt+ (Win) / Option+ (Mac) bzw. Alt- (Win) / Option- (Mac). Die Spur-Höhe lĂ€sst sich auch mit Alt (Win) / Option (Mac) und einer Pinch-Geste auf einem unterstĂŒtztem Trackpad oder Touchscreen Ă€ndern. Um die Höhe aller Spuren in der Arrangement-Ansicht auf einmal anzupassen, halte Alt (Win) / Option (Mac) beim Ändern einer der Spurhöhen gedrĂŒckt. Du kannst auch alle Spuren auf einmal ausklappen, indem du Alt (Win) / Option (Mac) beim Klicken auf die Taste hĂ€ltst, oder mit dem KĂŒrzel AltU (Win) / OptionU (Mac).
Die Darstellungshöhe einer ausgeklappten Spur Àndern.
  • Durch Klicken und Ziehen in der Wellenform oder MIDI-Darstellung eines Clips wĂ€hlst du einen Zeitabschnitt im Clip aus.
  • Ein Klick auf die Loop-Klammer ist ein KĂŒrzel fĂŒr den Bearbeiten-MenĂŒbefehl Loop-Inhalt auswĂ€hlen, der das gesamte Material innerhalb des Loops selektiert.
  • Klicken mit Shift erweitert die bestehende Auswahl auf der gleichen Spur oder ĂŒber andere Spuren hinweg. Auch mit Shift und den Pfeiltasten kannst du die Auswahl vergrĂ¶ĂŸern oder verkleinern.
  • DrĂŒcken der 0-Taste deaktiviert das ausgewĂ€hlte Material, auch wenn es mehrere Clips umfasst. Beachte bitte, dass die 0-Taste eine Spur deaktiviert, wenn ihre Titelzeile ausgewĂ€hlt ist.
  • Mit Reverse lĂ€sst sich selektiertes Audiomaterial umkehren, selbst wenn mehrere Audio-Clips enthalten sind. WĂ€hle hierfĂŒr den Zeitabschnitt zum Umdrehen aus und verwende den Clip-KontextmenĂŒbefehl Clip(s) umkehren, oder drĂŒcke die Taste R. Beachte bitte, dass sich eine Auswahl mit enthaltenen MIDI-Clips nicht umkehren lĂ€sst.
  • Mit den Pfeiltasten links/rechts kannst du eine Materialauswahl verschieben.

6.10 Das Bearbeitungs-Raster verwenden

Um das Editieren im Arrangement zu vereinfachen, rastet der Cursor auf Gitterlinien ein, die Metrum-Unterteilungen des Songtempos darstellen. Das Raster kann so eingestellt werden, dass es entweder Zoom-adaptiv oder fixiert ist.

Mit dem KontextmenĂŒ, das in der Arrangement-Ansicht und im MIDI-Noten-Editor der Clip-Ansicht verfĂŒgbar ist, kannst du den Abstand zwischen Zoom-adaptiven und fixierten Rasterlinien einstellen.

Mit folgenden KĂŒrzeln, verfĂŒgbar auch als Optionen-MenĂŒbefehle, lĂ€sst sich das Raster schnell anpassen:

  • Strg1 (Win) / Cmd1 (Mac) macht das Raster enger, verdoppelt also die Dichte der Rasterlinien (z.B. von Achtel- auf Sechzehntelnoten).
  • Strg2 (Win) / Cmd2 (Mac) macht das Raster weiter, halbiert also die Dichte der Rasterlinien (z.B. von Achtel- auf Viertelnoten).
  • Strg3 (Win) / Cmd3 (Mac) schaltet auf ein triolisches Raster um; damit wĂŒrde sich das Raster bspw. von Achtelnoten auf Achteltriolen umstellen.
  • Strg4 (Win) / Cmd4 (Mac) (de-)aktiviert das Einrasten am Gitter. Wenn das Raster deaktiviert ist, rastet der Cursor nicht mehr an den Unterteilungen des Metrums ein.
  • Strg5 (Win) / Cmd5 (Mac) schaltet zwischen fixiertem und adaptivem Raster um.

Der aktuelle Abstand der Gitterlinien wird oberhalb des Zeitlineals in der unteren rechten Ecke der Arrangement-Ansicht angezeigt.

Halte Alt (Win) / Cmd (Mac) beim AusfĂŒhren von Aktionen gedrĂŒckt, um das Einrasten am Gitter vorĂŒbergehend zu deaktivieren. Ist das Raster deaktiviert, kann es mit demselben Modifikator vorĂŒbergehend aktiviert werden.

6.11 Das Verwenden der Zeit...-Befehle

WĂ€hrend die Standardbefehle wie Ausschneiden, Kopieren und Einsetzen nur die aktuelle Auswahl betreffen, beeinflussen ihre "Zeit ..."-GegenstĂŒcke durch das EinfĂŒgen oder Löschen von Zeit alle Spuren. Wird also ein Zeitabschnitt eingefĂŒgt, erfolgt dies ĂŒber alle Spuren im Arrangement, wĂ€hrend Zeit löschen den entsprechenden Abschnitt ĂŒber alle Spuren hinweg löscht. Alle Taktartwechsel-Marker im ausgewĂ€hlten Bereich sind ebenfalls betroffen.

  • Zeitabschnitt ausschneiden entfernt eine Zeitauswahl aus dem Arrangement und lĂ€sst die auf der Zeitachse nachfolgenden Audio- oder MIDI-Daten aufrĂŒcken. Dieser Befehl verkĂŒrzt also Ihr Arrangement exakt um den ausgewĂ€hlten und ausgeschnittenen Zeitabschnitt.
AusgewÀhlter Bereich zum Ausschneiden (links), Ergebnis des Befehls Zeitabschnitt ausschneiden (rechts).
  • Zeit einfĂŒgen setzt kopierte Zeitabschnitte in das Arrangement ein, dessen Gesamtdauer sich dadurch um den eingefĂŒgten Zeitabschnitt verlĂ€ngert.
  • Zeit duplizieren platziert eine Kopie des selektierten Zeitabschnitts in das Arrangement, dessen Gesamtdauer sich dadurch um den eingefĂŒgten Zeitabschnitt verlĂ€ngert.
  • Zeit löschen entfernt den selektierten Zeitabschnitt aus dem Arrangement und lĂ€sst die auf der Zeitachse nachfolgenden Audio- oder MIDI-Daten aufrĂŒcken. Dieser Befehl verkĂŒrzt also Ihr Arrangement exakt um den ausgewĂ€hlten und gelöschten Zeitabschnitt.
  • Stille einfĂŒgen setzt an der EinfĂŒgemarke einen leeren Zeitabschnitt bestimmter LĂ€nge ins Arrangement ein.

6.12 Clips teilen

Mit dem Befehl Teilen wird ein Clip in einzelne Teile aufgetrennt, womit sich bestimmte Bereiche eines Clips in einem eigenen Clip zusammenfassen lassen oder ein Clip in mehrere Teile zerlegen lÀsst.

Klicke zum Teilen eines Clips auf die gewĂŒnschte Stelle in der Wellenform- oder MIDI-Anzeige und nutze dann das KĂŒrzel StrgE (Win) / CmdE (Mac) oder die KontextmenĂŒoption Teilen. Der abgetrennte Clip hat seine eigenen Clip-Enden und kann wie gewohnt verschoben oder bearbeitet werden.

Willst du einen bestimmten Clip-Bereich isolieren, ziehe dazu mit der Maus ĂŒber den gewĂŒnschten Bereich der Wellenform- oder MIDI-Anzeige des Clips und trenne diese Auswahl dann mit demselben KĂŒrzel bzw. derselben KontextmenĂŒoption als neuen Clip ab.

Das Ergebnis nach dem Teilen eines Clips.

6.13 Clips konsolidieren

Der Befehl Konsolidieren fasst ausgewĂ€hltes Material mehrerer benachbarter Clips zu einem neuen Clip zusammen. Der Befehl kann fĂŒr Clips innerhalb einer Spur oder fĂŒr benachbarte Clips auf mehreren Arrengement-Spuren angewendet werden. Clips zu konsolidieren ist ein guter Weg, Material aus mehreren Clips zu einem neuen Loop zusammenzufĂŒgen.

Möchtest du z.B. eine Anzahl von Clips, die im Arrangement-Loop-Modus gut klingen, zu einem eigenen Loop kombinieren, wĂ€hle die gewĂŒnschten Clips aus und fĂŒhre dann den Befehl Konsolidieren im Bearbeiten-MenĂŒ oder im KontextmenĂŒ der Main-Lane aus, bzw. das KĂŒrzel StrgJ (Win) / CmdJ (Mac).

Das Ergebnis nach dem Konsolidieren von Clips.

Du kannst den konsolidierten Clip nun wie jeden anderen Clip behandeln und z.B. an eine neue Position im Arrangement verschieben oder fĂŒr weitere Wiederholungen an den Enden von MIDI-Clips ziehen.

Beim Konsolidieren von Audioclips wird fĂŒr jede Spur in der Auswahl ein neues Sample erstellt. Die neuen Samples sind letztlich Audio-Aufnahmen vom Ausgang der Time-Warp-Engine, vor den Effekten und dem Mixer der Spur. Die neuen Samples enthalten deswegen die Clip-Einstellungen fĂŒr LautstĂ€rke, Time-Warping und Transponierung mit ihren Modulationen durch Clip-HĂŒllkurven, nicht jedoch die Spur-Effekte. Soll ein neues Sample aus dem Post-Effekt-Signal erzeugt werden, verwende dazu den Befehl Audio/Video exportieren und exportiere eine bestimmte Auswahl von Clips als Audiodatei.

Die neuen Samples sind im Projekt-Ordner des aktuellen Sets unter Samples/Processed/Consolidate zu finden. Wurde das Set noch nicht gespeichert, werden konsolidierte Samples im TemporÀren Ordner gesichert.

6.14 VerknĂŒpfte Spuren

Beim Bearbeiten von verknĂŒpften Spuren kannst du in mehreren Spuren gleichzeitig mit Comping und anderen phasensynchronen Prozessen arbeiten.

6.14.1 VerknĂŒpfen und Lösen von Spuren

Selektierte Spuren werden mit dem Befehl Spuren verknĂŒpfen im KontextmenĂŒ der Spur-Titelzeile verlinkt.

Der Befehl Spuren verknĂŒpfen.

Auch Spuren in einer Gruppenspur lassen sich mit dem entsprechenden KontextmenĂŒ-Befehl in der Titelzeile der Gruppenspur verknĂŒpfen.

VerknĂŒpfte Spuren sind an einem Kettenglied-Symbol in den Spur-Titelzeilen zu erkennen.

Das Symbol fĂŒr verknĂŒpfte Spuren.

Ein Set kann mehrere BĂŒndelungen von verknĂŒpften Spuren beinhalten, aber eine Spur kann immer nur zu einer BĂŒndelung gehören.

Bewegst du die Maus ĂŒber das VerknĂŒpfungs-Symbol einer Spur, werden verknĂŒpfte Spuren hervorgehoben. Das ist von Vorteil, wenn man bestimmte BĂŒndelungen von verknĂŒpften Spuren sucht. Ein Klick auf das VerknĂŒpfungs-Symbol wĂ€hlt alle mit der Spur verknĂŒpften Spuren aus.

Willst du einer Gruppe verknĂŒpfter Spuren weitere hinzufĂŒgen, wĂ€hle zunĂ€chst die betreffenden Spuren aus, halte dann Strg (Win) bzw. Cmd (Mac) und fĂŒhre in einer bereits verknĂŒpften Spur den Befehl Spuren verknĂŒpfen im KontextmenĂŒ der Titelzeile aus.

Alle Gruppen verknĂŒpfter Spuren sowie Mischungen verknĂŒpfter und nicht verknĂŒpfter Spuren können gelinkt werden. WĂ€hle dazu die Spur-Titelzeilen aus und nutze den Befehl Spuren verknĂŒpfen im KontextmenĂŒ.

Spuren lassen sich aus einer Gruppe verknĂŒpfter Spuren entfernen, indem du die betreffenden Spuren auswĂ€hlst und VerknĂŒpfung der Spur(en) aufheben im KontextmenĂŒ der Spur- oder Gruppenspur-Titelzeile wĂ€hlst.

6.14.2 Bearbeiten von verknĂŒpften Spuren

Ist ein BĂŒndel verknĂŒpfter Spuren erstellt, lassen sich folgende Bearbeitungen auf alle gleichzeitig anwenden:

6.15 Der Mixer in der Arrangement-Ansicht

In der Arrangement-Ansicht gibt es zwei Mixer-Steuerungen: den Mixer und die Arrangement-Spur-Steuerung.

Der Mixer (unten) und die Arrangement-Spur-Steuerung (rechts).

Öffne den Mixer mit dem Ansicht-MenĂŒbefehl Mixer oder dem KĂŒrzel StrgAltM (Win) / CmdOptionM (Mac). Du kannst den Mixer auch mit der Mixer-Ansichtssteuerung in der unteren rechten Ecke von Lives Fenster ein-/ausblenden.

Welche Steuerelemente im Mixer angezeigt werden, lĂ€sst sich mit dem Ansicht-UntermenĂŒ Mixer-Steuerung anpassen.

Das UntermenĂŒ Mixer-Steuerung.

Das Ansicht-MenĂŒ enthĂ€lt auch ein UntermenĂŒ zum Ein- und Ausblenden der unterschiedlichen Steuerelemente der Arrangement-Spuren.

Die Bedienelemente der Mixer- und Arrangement-Spuren nutzen Werte und Einstellungen gemeinsam, so dass du mit beiden die Spuren anpassen kannst. Beachte bitte, dass manche Steuerelemente nur im Mixer zur VerfĂŒgung stehen, z.B. die Anzeige der CPU-Auslastung, die Spur-Verzögerung und den Crossfader.