8. Clip-Ansicht

Die Clip-Ansicht bietet Zugriff auf die Parameter des Clips.

ClipView.png
Die Clip-Ansicht.

Durch Anklicken der Clip-√úbersicht oder Doppelklicken auf einen Clip in der Session- oder Arrangement-Ansicht √∂ffnet die Clip-Ansicht. Bei zwei Fenstern √∂ffnet die Clip-Ansicht in dem Fenster, in das Sie geklickt haben. Um die Clip-Ansicht auf das andere Fenster zu legen, dr√ľcken Sie Shift-Tab. (Tipp: einmaliges Klicken auf einen Clip zeigt den Clip in der Clip-Ansicht, die Clip-Ansicht wird dabei jedoch nicht aus ihrem aktuellen Fenster verschoben. Dies erm√∂glicht Ihnen zum Beispiel ein komplettes Fenster nur f√ľr das Clip-Editing zu nutzen, w√§hrend das andere Fenster f√ľr die Arbeit in der Session oder im Arrangement eingesetzt wird.)

OpeningTheClipView.png
Das Anklicken der Clip-Übersicht öffnet die Clip-Ansicht.

In der Session-Ansicht bewirkt das Klicken auf das Statusfeld einer Spur, dass die Clip-Ansicht f√ľr den gerade in der Spur gespielten Clip ge√∂ffnet wird.

TrackStatusLoop.png
Das Anklicken des Statusfelds in einer Spur der Session-Ansicht öffnet die Clip-Ansicht.

In der Clip-Ansicht k√∂nnen nicht nur die Eigenschaften einzelner Clips, sondern auch die einer Mehrfachselektion von Clips ver√§ndert werden. Klicken und ziehen Sie, ausgehend von einem leeren Clip-Slot, um eine solche Mehrfachselektion zu erzeugen, oder w√§hlen Sie einen Clip und verwenden Sie CTRL(PC) / CMD(Mac) oder Shift, um weitere Clips zur Selektion hinzuzuf√ľgen. Die Eigenschaften, die bei Mehrfachselektionen von Clips in der Clip-Ansicht verf√ľgbar sind, h√§ngen vom Inhalt der Clips ab; es sind nur solche Eigenschaften verf√ľgbar, die alle selektierten Clips gemeinsam haben.

MultiSelection.png
Das Erzeugen einer Mehrfach-Clip-Selektion.

Bedienelemente wie Schieberegler oder Drehkn√∂pfe verhalten sich etwas anders, wenn sie Teil einer Mehrfachselektion sind. Wenn die Clips in einer Mehrfachselektion verschiedene Werte f√ľr einen bestimmten Schieberegler oder Drehknopf haben (zum Beispiel f√ľr die Clip-Transposition), wird der Bereich dieser Werte angezeigt und kann mit dem Bedienelement ge√§ndert werden. Indem man den Drehknopf oder Schieberegler zu seinem absoluten Maximum oder Minimum bewegt, stellt man die Werte aller Clips identisch ein und kann sie dann wie einen einzelnen Wert verstellen.

MIDI-Clips und Audio-Clips in Live haben unterschiedliche Einstellmöglichkeiten und deswegen auch unterschiedliche Bedienelemente in der Clip-Ansicht. Folgende Eigenschaften haben die beiden Clip-Typen gemeinsam:

  • Die Clip-Box enth√§lt einige Grundeinstellungen des Clips.
  • Die H√ľllkurven-Box und der H√ľllkurven-Editor verwalten die H√ľllkurven des Clips, die zum Modulieren der Effekt-, Mixer- und Clip-Parameter oder zum Erzeugen von MIDI-Controllern verwendet werden. Clip-H√ľllkurven und ihre Parameter in der Clip-Ansicht werden ausf√ľhrlich in einem separaten Kapitel dieser Anleitung besprochen (siehe Kapitel 20).
  • Die Parameter der Launch-Box bestimmen das Startverhalten des Clips und sind deswegen nur bei Clips in der Session-Ansicht zu finden. Das Einstellen dieser Start-Parameter f√ľr Session-Clips wird ausf√ľhrlich in einem separaten Kapitel dieser Anleitung besprochen (siehe Kapitel 13).

Audio-Clips besitzen die folgenden zusätzlichen Parameter in der Clip-Ansicht:

  • Die Sample-Darstellung ist alternativ zum H√ľllkurven-Editor auf der rechten Seite der Clip-Ansicht zu sehen und dient der Kontrolle von Lives Sample-Warping-M√∂glichkeiten und den Clip-Wiedergabe-Einstellungen (siehe 8.2.2).
  • Die Sample-Box enth√§lt Einstellungen, die bestimmen, wie das Sample abgespielt wird und was in der Sample-Darstellung zu sehen ist.
ClipViewAudioClip.png
Die Clip-Ansicht bei einem Audio-Clip.

MIDI-Clips haben zusätzlich folgende Parameter in der Clip-Ansicht:

  • Der MIDI-Editor ist alternativ zum H√ľllkurven-Editor auf der rechten Seite der Clip-Ansicht zu sehen und dient dem Erzeugen und Bearbeiten von MIDI-Noten und dem Bearbeiten ihrer Anschlagsgeschwindigkeit (siehe Kapitel 10).
  • Die Noten-Box enth√§lt Einstellungen, die bestimmen, wie Live einen MIDI-Clip abspielt, sowie mehrere Werkzeuge, um die Noten im Clip zu transformieren.
ClipViewMIDIClip.png
Die Clip-Ansicht bei einem MIDI-Clip.

Um den Bildschirmplatz bestm√∂glich auszunutzen, k√∂nnen Sie die Launch-, Envelopes- und Sample- beziehungsweise MIDI-Boxen mit den Wahlschaltern der Clip-Box ein- und ausblenden. Sie k√∂nnen auch zwischen der Sample-Darstellung/dem MIDI-Editor und dem H√ľllkurven-Editor umschalten, indem Sie in die Titelzeile der Sample-/Noten- beziehungsweise H√ľllkurven-Box klicken.

ClipViewBoxesSelector.png
Der Clip-Box-Wahlschalter zeigt oder verbirgt verschiedene Komponenten der Clip-Ansicht.

8.1 Die Clip-Box

ClipBox.png
Die Clip-Box.

8.1.1 Clip-Aktivierungsschalter

Mit diesem Schalter k√∂nnen Sie einen Clip deaktivieren, so dass er nicht gespielt wird, wenn man ihn in der Session-Ansicht oder bei der Arrangement-Wiedergabe startet. Clips k√∂nnen auch direkt in der Session- oder Arrangement-Ansicht mit [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) auf den Clip und Auswahl des entsprechenden Befehls aus dem Kontextmen√ľ deaktiviert/aktiviert werden.

8.1.2 Clip-Name und -Farbe

Das Namensfeld erlaubt ein Benennen des Clips. Standardmäßig entspricht der Name eines Clips dem Namen der verwendeten Datei, er ist von diesem aber unabhängig und kann jederzeit geändert werden.

Sie k√∂nnen einen Clip auch benennen, indem Sie ihn im Session-Raster oder der Arrangement-Ansicht ausw√§hlen und den Umbenennen-Befehl aus dem Bearbeiten-Men√ľ oder aus dem [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) Kontextmen√ľ des Clips w√§hlen. Mit dem Befehl Infotext bearbeiten k√∂nnen Sie auf die gleiche Weise auch Ihren eigenen Info-Text f√ľr den Clip eingeben.

Das Umbenennen eines Audio-Clips benennt nicht die verwendete Audiodatei um. Um eine Datei umzubenennen, selektieren Sie sie in Lives Datei-Browser und w√§hlen dann den Umbenennen-Befehl aus dem Bearbeiten-Men√ľ.

Neu erzeugte Clips √ľbernehmen die Farbe der Spur, auf der sie erzeugt wurden. Das Farbwahlmen√ľ f√ľr den Clip erm√∂glicht Ihnen die Clip-Farbe jedoch auch manuell ausw√§hlen.

Sie k√∂nnen die Spurfarbe schnell allen Clips der Spur zuweisen, indem Sie den Befehl Spurfarbe auf Clips √ľbertragen im [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) Kontextmen√ľ der Titelzeile der Spur verwenden.

Um die Farbe einer Gruppenspur (siehe 15.3)allen enthaltenen Spuren oder Clips zuzuweisen, k√∂nnen Sie den Befehl Spurfarbe auf gruppierte Spuren und Clips √ľbertragen aus dem [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) Kontextmen√ľ der Titelzeile der Gruppenspur nutzen.

Beachten Sie bitte, dass beim Verwenden des Befehls Spurfarbe auf Clips √ľbertragen oder Spurfarbe auf alle gruppierten Spuren und Clips √ľbertragen in der Session-Ansicht sich nur die Farbe der Session-Clips √§ndert. Entsprechend √§ndert sich mit einem der Befehle in der Arrangement-Ansicht auch nur die Farbe der zugeh√∂rigen Arrangement-Clips.

8.1.3 Clip-Taktart

Im Taktart-Feld des Clips k√∂nnen Sie die Taktart eines MIDI- oder Audio-Clips angeben. Diese Angabe ist nur f√ľr die Anzeige relevant, sie beeinflusst nicht die Wiedergabe. Bitte beachten Sie, dass die Clip-Taktart v√∂llig losgel√∂st von der Taktart des Projekts ist und unabh√§ngig f√ľr jeden Clip gew√§hlt werden kann. Dies macht es einfach, komplexe polymetrische Texturen zu erzeugen, indem man Clips mit unterschiedlichem Metrum und/oder unterschiedlichen Loop-L√§ngen startet.

8.1.4 Clip-Groove-Wahlmen√ľ

Das Clip-Groove-Wahlmen√ľ l√§sst Sie den beim Clip verwendeten Groove aus allen im Groove Pool (siehe 12.1) vorhandenen Grooves w√§hlen.

ClipGrooveChooser.png
Das Clip-Groove-Wahlmen√ľ.

Der Eintrag "Groove-Pool √∂ffnen" in diesem Wahlmen√ľ kann zum √Ėffnen des Groove-Pools benutzt werden, falls dieser geschlossen sein sollte. Wenn Sie schnell eine Anzahl verschiedener Grooves ausprobieren m√∂chten, k√∂nnen Sie den Hot-Swap Schalter √ľber dem Wahlmen√ľ aktivieren und dann die Grooves nacheinander im Browser durchgehen, w√§hrend der Clip abgespielt wird.

Die Commit-Taste unter dem Wahlmen√ľ √ľbertr√§gt die aktuellen Groove-Einstellungen dauerhaft auf den Clip und deaktiviert den zugeordneten Groove. Wird beim Groove der Velocity-Parameter benutzt, erzeugt die Commit-Funktion bei Audio-Clips eine neue Clip-H√ľllkurve (siehe Kapitel 20) f√ľr die Lautst√§rke, damit die Velocity-Informationen des Grooves in h√∂rbare Lautst√§rke√§nderungen umgewandelt werden. Beachten Sie bitte, dass hierdurch alle vorherigen, im Clip enthaltenen Lautst√§rke-H√ľllkurven √ľberschrieben werden.

8.1.5 Clip-Offset und Nudge

Mit den Nudge-Tasten in der Clip-Box k√∂nnen Sie bei einem laufenden Clip mit der Schrittweite der globalen Quantisierung vorw√§rts oder r√ľckw√§rts springen.

NudgeButtons.png
Mit den Nudge-Tasten durch einen Clip springen.

Die Tasten lassen sich auch durch MIDI oder Rechnertasten fernsteuern (siehe Kapitel 26). Im MIDI-Zuweisungs-Modus erscheint ein Scrub-Bedienelement zwischen den Nudge-Tasten, das f√ľr kontinuierliches Scrubbing einem Endlosdrehregler zugewiesen werden kann.

MidiMapModeScrubControl.png
Die Scrub-Bedienelemente im MIDI-Zuweisungs-Modus.

Bei Quantisierungswerten unter einem Takt ist es einfach, Clips durch das Starten, mit den Nudge-Tasten oder durch das Scrubben gegen√ľber Lives Master-Clock zu verschieben (siehe ‚ÄúWiedergabe und Scrubbing von Clips‚ÄĚ).

8.2 Die Sample-Box

8.2.1 Die Warp-Parameter

SampleBoxWarpControls.png
Die Warp-Bedienelemente in der Sample-Box

Wenn der Warp-Schalter ausgeschaltet ist, spielt Live das Sample mit seinem originalen, "normalen" Tempo und ungeachtet des aktuellen Song-Tempos ab. Dies ist n√ľtzlich bei Samples, die keine innere rhythmische Struktur haben: Percussion-Kl√§nge, Atmosph√§ren, Sound-Effekte, gesprochene W√∂rter und √Ąhnliches. Schalten Sie den Warp-Schalter ein, um Samples mit rhythmischem Gehalt (wie Loops, Musikaufnahmen, ganze Musikst√ľcke, etc.) synchron zum aktuellen Song-Tempo wiederzugeben.

TempoControl.png
Das Tempo-Feld im Transportbereich.

Verstellen Sie den Tempo-Parameter im Transportbereich, um sich davon zu √ľberzeugen, dass das gewarpte Sample seine Wiedergabegeschwindigkeit in Abh√§ngigkeit des Song-Tempos √§ndert.

Live bietet einige Parameter, um die Arbeitsweise des Warping f√ľr eine optimale Klangqualit√§t anzupassen (siehe 9.3). F√ľr ein akkurates Warping muss Live die metrische Struktur des Samples kennen. Bei sauber geschnittenen Loops werden Tempo und Dauer automatisch berechnet; meistens sind die Ergebnisse exakt genug, so dass das Sample in Live sofort einsatzbereit ist. Bei anderen Samples m√ľssen Sie ein paar Hilfestellungen geben. Wir werden diese Dinge ausf√ľhrlich im Kapitel √ľber Tempo-Kontrolle und Warpen (siehe Kapitel 9)besprechen.

8.2.2 Sample-Loop / -Region und Darstellung

Zoomen und Scrollen

SampleDisplayZoomingArea.png
Der Zoom/Scroll-Bereich eines Clips.

Das Zoomen und Scrollen in der Sample-Darstellung funktioniert ähnlich wie in der Arrangement-Ansicht (siehe 6.1). Ist Warp ausgeschaltet, kann die gesamte obere Hälfte der Sample-Anzeige zum Zoomen und Scrollen benutzt werden. Ist Warp jedoch eingeschaltet, kann nur mit dem Takt/Zeit-Lineal gescrollt werden.

Klicken und ziehen Sie vertikal in diesen Bereichen, um stufenlos den Zoom zu ändern und horizontal, um die Anzeige zu scrollen.

Um in die aktuelle Zeitauswahl zu zoomen, dr√ľcken Sie Z oder verwenden den Befehl In aktuelle Clip-Auswahl zoomen. Sie k√∂nnen zur vorherigen Zoom-Stufe zur√ľckkehren, indem Sie Shift-Z dr√ľcken. Beachten Sie, dass ein weiteres Shift-Z die Clip-Ansicht komplett auszoomt.

OpeningTheClipView.png
Die Clip-√úbersicht.

Die Clip-Übersicht bietet zusätzliche Zoom/Scroll-Funktionalität. Sie zeigt immer den kompletten Clip von seinem Beginn bis zu seinem Ende an. Der schwarze Rahmen repräsentiert den gerade angezeigten Teil des Clips. Sie können in den schwarzen Rahmen klicken und vertikal oder horizontal zum Zoomen beziehungsweise Scrollen ziehen.

Um die Darstellung des Samples automatisch der wiedergegebenen Position folgen zu lassen, bet√§tigen Sie den Folgen-Schalter oder aktivieren den entsprechenden Men√ľeintrag im Optionen-Men√ľ. Das Folgen pausiert, sobald Sie eine Bearbeitung im Sample-Editor machen. Das Folgen wird wieder aufgenommen, sobald Sie die Wiedergabe stoppen oder wieder starten oder, wenn Sie in das Arrangement oder den Scrub-Bereich des Clips klicken

FollowSwitch.png
Der Folgen-Schalter

Wiedergabe und Scrubbing von Clips

Der Teil eines Samples, der beim Starten eines Clips abgespielt werden soll, wird mit den Region- und Loop-Parametern (siehe ‚ÄúDas Loopen von Clips‚ÄĚ)des Clips bestimmt. Bei einem nicht geloopten Clip erfolgt die Wiedergabe von seinem Start-Marker bis zu seinem End-Marker oder bis er gestoppt wird.

StartAndEndMarkers.png
Die Start- und End-Marker eines Clips.

Diese Marker können angeklickt und zu neuen Positionen in der Sample-Darstellung gezogen werden, alternativ kann man sie auch mit ARROWLEFT und ARROWRIGHT bewegen. Um die ganze Clip-Region (also Start- und End-Marker simultan) zu bewegen, wählen Sie den Start-Marker an, halten ALT und verwenden die Pfeiltasten.

ClipStartAndEnd.png
Das √Ąndern der Clip-L√§nge mit den Start- und End-Parametern.

Sie können den Start- und End-Punkt auch numerisch mit den entsprechenden Wertefeldern links neben der Sample-Darstellung wählen. Bei gewarpten Clips zeigen diese Felder Werte im Format Takte-Beats-Sechzehntelnoten an; bei ungewarpten Clips im Format Minuten-Sekunden-Millisekunden. Beachten Sie, dass Sie mit den "Set"-Tastern die Marker während der Wiedergabe setzen können. Das Setzen der Marker wird dabei gemäß der globalen Quantisierung quantisiert.

Ist die Scrub-Bereiche-immer-aktiv-Option in Lives Look/Feel-Voreinstellungen eingeschaltet, können Sie mit dem Klicken in die untere Hälfte der Wellenform oder in das Takt/Zeitlineal die Wiedergabe an diesen Punkt springen lassen.

SampleDisplayScrubArea.png
Der Scrub-Bereich eines Clips.

Die Schrittweite der Spr√ľnge h√§ngt von der globalen Quantisierung ab, die mit den Tasten CTRL-6(PC) / CMD-6(Mac), 7, 8, 9, und 0 schnell ge√§ndert werden kann. H√§lt man die Maus √ľber dem Scrub-Bereich fest, wird ein Abschnitt des Clips mit der L√§nge des globalen Quantisierungswerts wiederholt abgespielt. Mit kleinen Quantisierungswerten oder einer Einstellung von "None" k√∂nnen Sie so durch Ihre Musik scrubben. Durch Aktivieren des MIDI-Noten-verfolgen-Befehls aus dem Optionen-Men√ľ werden MIDI-Noten auch dann abgespielt werden, wenn die Wiedergabe in deren Mitte startet.

Sie können auch bei ausgeschalteter Scrub-Bereiche-immer-aktiv-Option scrubben, indem Sie mit gehaltener Shift-Taste auf eine beliebige Stelle im Scrub-Bereich oder im Takt/Zeitlineal klicken.

Das Loopen von Clips

Um den Clips als permanent wiederholten Loop zu spielen, schalten Sie den Loop-Schalter ein. Das Aktivieren des Loops aktiviert auch das Warping; ungewarpte Clips können nicht im Loop gespielt werden.

Sie können auf die Loop-Klammer in der Sample-Darstellung klicken und ziehen, um ihre Position und Länge zu ändern, Sie können dazu aber auch exakte Werte in die Loop-Length- und -Position-Felder links neben der Sample-Darstellung eingeben.

ClipLoopControls.png
Die Clip-Loop-Parameter.

Die Loop-Klammer kann mit der Maus selektiert und dann mit Hilfe von Tastaturkommandos positioniert werden:

  • [Pfeiltaste links] und [Pfeiltaste rechts] verschieben die Loop-Klammer mit der aktuellen Rasterweite (siehe 6.9)nach links/rechts.
  • [Pfeiltaste hoch] und [Pfeiltaste runter] verschieben die Loop-Klammer um die Loop/Region-L√§nge nach links/rechts.
  • CTRL(PC) / CMD(Mac) in Kombination mit den [Links/Rechts-Pfeiltasten] verk√ľrzt/verl√§ngert den Loop um die aktuelle Rasterweite.
  • CTRL(PC) / CMD(Mac) in Kombination mit den [Auf/Ab-Pfeiltasten] verdoppelt oder halbiert die Loop-L√§nge.
  • (nur MIDI-Clips) Loop-L√§nge und Inhalt k√∂nnen zugleich mit dem "Loop duplizieren"-Befehl dupliziert werden . All Noten rechts vom Loop werden verschoben, so dass sie Ihre Positionen relativ zum Loop-Ende behalten.

Die Clip-Wiedergabe beginnt unabhängig von der Position der Loop-Klammer immer an der Position des Start-Markers. Das bedeutet, dass Sie einen Clip in einen Loop hinein laufen lassen können.

ClipWithLoop.png
Ein Clip läuft in einen Loop hinein.

Die Wertefelder f√ľr Loop-L√§nge und -Position besitzen Set-Taster, mit denen das spontane Erzeugen von Loops w√§hrend der Wiedergabe m√∂glich ist:

Klickt man den Set-Taster der Loop-Position während der Wiedergabe an, so wird der Loop an die aktuelle Wiedergabeposition bewegt (gerundet nach Maßgabe der globalen Quantisierung) und aktiviert. Klickt man dann den Set-Taster der Loop-Länge an, so wird das Ende des Loops an die aktuelle Wiedergabeposition bewegt. So können Sie beliebige Abschnitte der Musik spontan währende der Wiedergabe loopen.

Klickt man Set-Taster der Loop-Länge an, während der Loop noch deaktiviert ist, so setzt man sein Ende an die aktuelle Wiedergabeposition, ohne jedoch seine voreingestellte Länge zu ändern. Gleichzeitig wird der Loop aktiviert.

Die Set-Taster, der Loop-Schalter, die Loop-Klammer und die Start/End-Marker können alle durch MIDI-Daten ferngesteuert werden (siehe Kapitel 26). Sie können beispielsweise einen Endlosdrehregler verwenden, um den Loop in Schritten der gewählten globalen Quantisierung durch ein Sample zu schieben.

8.2.3 Transponierung und Lautstärke des Clips

ClipTransposeAndDetune.png
Die Parameter f√ľr Tonh√∂he und Lautst√§rke des Clips.

Mit dem Transpose-Parameter kann die Tonhöhe des Clips in Halbtönen geändert werden.

Mit dem Detune-Parameter kann der Clip in Cents (100 Cents = 1 Halbton) feingestimmt werden.

Der Gain-Regler kontrolliert die Lautstärke des Clips und besitzt eine dB-Skala.

8.2.4 Destruktive Sample-Bearbeitung

ClipEditButton.png
Der Taster zum Starten eines Sample-Editors.

Der Edit-Schalter √∂ffnet das Sample in einem externen Sample-Editor-Programm, das Sie in den File/Folder-Voreinstellungen ausw√§hlen k√∂nnen. Um ein Sample in einem externen Sample-Editor bearbeiten zu k√∂nnen, m√ľssen Sie die Wiedergabe in Live stoppen. Wenn Sie zu Live zur√ľckkehren, wird die bearbeitete Version des Samples abgespielt. Die aktuell vergebenen Warp-Marker werden nur beibehalten, wenn die L√§nge des Samples seiner L√§nge vor der Editierung entspricht. Bedenken Sie, dass √Ąnderungen an einem Sample auch andere Clips betreffen k√∂nnen, die das gleiche Sample spielen.

8.2.5 Clip-Grundeinstellungen mit dem Sample sichern

ClipSaveButton.png
Der Als-Standard-Clip-sichern-Taster

Der Als-Standard-Clip-sichern-Taster sichert die aktuellen Clip-Einstellungen zusammen mit dem Sample. Sind mehrere Clips ausgew√§hlt, sichert der Taster die Einstellungen f√ľr alle Clips gleichzeitig. Einmal gesichert, wird Live die aktuellen Clip-Einstellungen jedes Mal wieder herstellen, wenn das Sample in ein Live-Set gezogen wird. Dies ist besonders im Hinblick auf die Warp-Marker n√ľtzlich, die korrekt gesetzt sein m√ľssen, damit Live lange Samples synchron spielen kann. Beachten Sie, dass Sie den Save-Taster verwenden k√∂nnen, ohne dass dadurch bereits existierende Clips ge√§ndert werden; die Funktion sichert lediglich Grundeinstellungen f√ľr die zuk√ľnftige Verwendung des Samples in Clips.

Die Clip-Daten werden Bestandteil der Analyse-Datei, die das Sample (siehe 5.2.2)begleitet.

Beachten Sie, dass das Speichern von Standard-Clip-Einstellungen etwas anderes als das Speichern eines Clips als Live-Clip (siehe 5.4)ist, welches auch die Geräte-Kette und die Einstellungen der Geräte sichert.

8.2.6 Hochwertige Interpolation

ClipHiQButton.png
Der High-Quality-Schalter

Ist der High-Quality-Schalter aktiviert, verwendet Live einen hochwertigeren Algorithmus zur Sampleraten-Konvertierung, der eine bessere Klangqualit√§t bietet, daf√ľr aber auch die CPU st√§rker belastet. Mit dem Hi-Q-Algorithmus abgespielte Samples erzeugen besonders in den H√∂hen eine geringere Verzerrung beim Transponieren und/oder beim Angleichen ihrer Samplingrate an die System-Samplingrate. Im Hi-Q-Modus k√∂nnen Samples etwa 19 Halbt√∂ne in beide Richtungen transponiert werden, bevor das Auftreten von Aliasing wahrscheinlich wird.

Hinweis: Seit Live 7 verwendet der Hi-Q-Modus einen Algorithmus, der weitaus weniger hörbare Artefakte als der Algorithmus älterer Versionen erzeugt. Mit ihm wurde die Klangqualität deutlich gesteigert, jedoch können Sets, die den Hi-Q-Modus verwenden und mit älteren Versionen erzeugt wurden, etwas abweichend klingen. Aus diesem Grund gibt es den Legacy-Hi-Q-Modus, der immer dann standardmäßig aktiviert ist, wenn Sie ein altes Set mit Clips laden, bei denen Hi-Q aktiviert ist. Deaktivieren Sie einfach diese Option, wenn Sie den neuen Modus verwenden wollen.

8.2.7 Ein- und Ausblenden eines Clips

ClipFadeButton.png
Der Fade-Schalter

Der Fade-Schalter, sofern aktiviert, versieht Clip-Anfang und Ende mit einer kurzen Fade-In bzw. Fade-Out, um Knackser an den Clip-Grenzen zu vermeiden. Die Länge dieser Fades ist Signal-abhängig und bewegt sich im Bereich von 0 bis 4 Millisekunden.

Dieser Schalter ist nur bei Clips in der Session-Ansicht vorhanden. In der Arrangement-Ansicht werden die Fades von Clips √ľber H√ľllkurven (siehe 6.7)eingestellt.

Der Fade-Schalter wird bei allen neuen Clips standardmäßig eingeschaltet, wenn die Option "Fades automatisch an Clip-Grenzen erzeugen" in den Record/Warp/Launch-Voreinstellungen aktiviert ist.

CreateFadesOnClipEdges.png
Automatisches Einblenden/Ausblenden an den Clip-Grenzen.

8.2.8 RAM-Modus eines Clips

ClipRAMButton.png
Der RAM-Schalter.

Wenn der RAM-Schalter aktiviert ist, lädt Live den Clip in den Arbeitsspeicher, statt ihn in Echtzeit von der Festplatte zu laden. Der-RAM-Modus kann bei folgenden Problemen helfen:

  • Die Festplatte Ihres Rechners ist zu langsam, um die Audiodaten f√ľr die gew√ľnschte Anzahl von Spuren in Echtzeit anzuliefern. N√§here Informationen zu Festplatten-bezogenen Problemen finden Sie im Absatz Probleme mit der Festplattengeschwindigkeit (siehe 30.2).
  • Es treten Audioaussetzer auf, wenn Sie Clips im Legato-Modus (siehe 13.5)spielen.
  • Benutzen Sie den RAM-Modus mit Bedacht, da RAM √ľblicherweise ein knappes Gut ist. Ihr Rechner lagert RAM-Inhalte auf die Festplatte aus, wenn sie eine Weile nicht verwendet wurden. Je mehr Clips Sie im RAM-Modus betreiben, desto gr√∂√üer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ausgelagert werden. Live kann √úberlastungen der Festplatte besser verkraften als die sp√§te Verf√ľgbarkeit ausgelagerter RAM-Inhalte: √úberlastungen der Festplatte √§u√üern sich in unerw√ľnschten Aussetzern, wohingegen RAM-√úberlastungen sich in Aussetzern und rhythmischem "Schluckauf" √§u√üern.

8.2.9 Samples umkehren (Reverse)

ClipReverse.png
Der Umkehr-Schalter.

Diese Funktion erzeugt ein neues Sample, indem sie das vom Clip verwendete Sample umkehrt. Sie wendet dann die alten Clip-Einstellungen an (entsprechend einiger Regeln, die wir gleich erl√§utern werden) und ersetzt das Original-Sample in der Clip-Ansicht durch das umgekehrte. Das neue Sample kann nach dem Sichern des Live Sets in seinem Project-Ordner unter Samples/Processed/Reverse gefunden werden. Solange das Set nicht gesichert wurde, verbleiben neue Samples am Speicherort, der f√ľr den Tempor√§ren Ordner angegeben wurde.

Beim Umkehren gibt es einige Regeln. So bleiben alle Warp-Marker an ihrer jeweiligen Position im Sample. Das bedeutet, dass ein Warp-Marker auf der Eins des zweiten Taktes in einem Clip nach dem Umkehren auf der Eins des vorletzten Taktes zu liegen kommt. Einstellungen f√ľr Loops und Regions werden entsprechend behandelt. Es bedeutet auch, dass Clip-H√ľllkurven ihre zeitliche Position beibehalten. Eine H√ľllkurve, die den Mixer steuert und die Lautst√§rke in der ersten H√§lfte des Clips absenkt, wird das nach der Umkehrung des Samples weiterhin tun.

Der Prozess der Umkehrung ist recht schnell (etwa so schnell wie das Kopieren des Samples), kann f√ľr sehr lange Samples aber ein Weilchen ben√∂tigen. Wenn das der Fall ist, zeigt der Statusbalken im unteren Teil von Lives Fenster den Fortschritt an und andere Aktionen im Programm werden vor√ľbergehend unterbunden (obwohl laufende Clips weiterhin abgespielt werden). Sie k√∂nnen den umgekehrten Clip abspielen und auch wieder andere Dinge im Programm tun, sobald Live beginnt, die neue Wellenform in der Sample-Darstellung zu zeichnen. Nach dem Umkehren eines Samples wird bis zum Verlassen des Programms eine Verbindung zum umgekehrten Sample bestehen bleiben, so dass ein erneutes Umkehren des Clips (oder einer Kopie) augenblicklich erfolgt.

In der Arrangement-Ansicht ist es m√∂glich, ausgew√§hltes Material umzukehren, selbst wenn die Auswahl mehrere Clips enth√§lt. W√§hlen Sie hierf√ľr den Zeitabschnitt aus, den Sie umkehren m√∂chten und verwenden den Clip(s)-umkehren-Befehl aus dem Kontextmen√ľ [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) des Clips.

Wir empfehlen nicht, Clips w√§hrend einer Live-Auff√ľhrung umzukehren, da gelegentlich kleinere St√∂rungen der Wiedergabe auftreten k√∂nnen, wenn Live die Warp- und Loop-Einstellungen wieder anwendet.

8.2.10 Samples stutzen

Das Kontextmen√ľ [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) der Sample-Anzeige enth√§lt den Sample-stutzen-Befehl. Diese Funktion erzeugt, √§hnlich der Reverse-Funktion, ein neues Sample, indem das gerade verwendete Sample kopiert wird - allerdings nur der tats√§chlich verwendete Ausschnitt. Das neue Sample kann nach dem Sichern des Live Sets in seinem Projekt-Ordner unter Samples/Processed/Crop gefunden werden. Solange das Set nicht gesichert wurde, verbleiben neue Samples am Speicherort, der f√ľr den Tempor√§ren Ordner angegeben wurde.

8.2.11 Das Sample ersetzen und bearbeiten

Um das Sample eines Clips durch ein anderes zu ersetzen, ziehen Sie das neue Sample einfach aus dem Datei-Browser direkt in die Clip-Ansicht. Clip-Einstellungen f√ľr die Tonh√∂he und die Lautst√§rke werden beibehalten. Die Warp-Marker werden nur behalten falls das neue Sample exakt die gleiche L√§nge wie das alte hat.

Das [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) Kontextmen√ľ der Sample-Anzeige enth√§lt den Befehl Sample-Datei verwalten. Er √∂ffnet die Dateiverwaltung f√ľr das Set, wo das vom ausgew√§hlten Clip referenzierte Sample selektiert ist. Sie k√∂nnen dort das Sample ersetzen oder destruktiv bearbeiten (siehe 5.5.5), wodurch alle Clips und Instrumente, die das Sample referenzieren, von den √Ąnderungen betroffen werden. Sie k√∂nnen auch den Befehl Im Browser zeigen des [Rechts-Klick](PC) / [CTRL-Klick](Mac) Kontextmen√ľs verwenden, um die Sample-Datei im Browser anzuzeigen.

8.3 Die Noten-Box

NotesBox.png
Die Noten-Box.

8.3.1 Transform-Werkzeuge

NotesBoxTransformTools.png
Die Transform-Werkzeuge in der Noten-Box

Die Transform-Werkzeuge in der Noten-Box ermöglichen die schnelle Manipulation der MIDI-Daten eines Clips. Die Parameter wirken sich auf selektierte Noten oder die selektierte Zeitspanne aus. Ist nichts selektiert, betreffen sie den gesamten Clip.

  • Der Transpose-Regler transponiert die Auswahl. Geben Sie eine Zahl ein, um in Halbtonschritten zu transponieren. Geben Sie einen Noten-Namen ein, um die niedrigste Note zu bestimmen. Ein zus√§tzliches ‚Äú-‚ÄĚ vor dem Noten-Namen legt die h√∂chste Note fest.
  • Mit den Tasten :2 und *2 kann die Wiedergabe-Geschwindigkeit der Auswahl verdoppelt bzw. halbiert werden.
  • Rev kehrt die Auswahl um, so dass letzte und erste Note ihre Position tauschen.
  • Inv vertauscht bei der Auswahl "von-Oben-nach-unten", sodass die h√∂chste Note mit der niedrigsten vertauscht wird.
  • Legato verl√§ngert (oder verk√ľrzt) jede der gew√§hlten Noten, sodass sie lang genug ist, um bis zum Anfang der folgenden selektierten Note zu reichen.
  • Dupl. Loop verdoppelt das Material in der Loop-Klammer (wie die L√§nge der Loop-Klammer selbst) und zoomt passend, um den gesamten Loop darzustellen. All Noten rechts vom Loop werden verschoben, so dass sie Ihre Positionen relativ zum Loop-Ende behalten.

Weitere Informationen und Anregungen zum Editieren von MIDI finden Sie im entsprechenden Kapitel (siehe Kapitel 10).

8.3.2 Bank- und Programmwechselbefehle

NotesBoxBankProgram.png
Die Bank- und Programm-Parameter der Noten-Box

Live kann MIDI-Bank/Programmwechselbefehle an externe Ger√§te und Plug-Ins senden, die solche Befehle verstehen. Je nach Einstellung dieser Parameter kann auch das Starten eines Clips zum Senden seiner Bank/Programmwechselbefehle f√ľhren. Wenn Sie Live verwenden, um MIDI an Ihren Synthesizer zu senden, so bedeutet das, dass jeder Clip Ihres Live Set einen anderen Sound Ihres Synthesizers spielen kann. Live bietet Befehle f√ľr 128 B√§nke mit 128 Sub-B√§nken, die jeweils 128 Programme enthalten. Bitte schlagen Sie in der Dokumentation Ihres Synthesizers nach, um herauszufinden, wie viele dieser Befehle er verarbeiten kann. Wenn Sie nicht w√ľnschen, dass ein Clip MIDI-Bank/Programmwechselbefehle sendet, w√§hlen Sie einfach "None" (---) aus dem Men√ľ.

8.3.3 MIDI-Loop/Region

NotesBoxClipStartEndLoopControls.png

Diese Parameter bestimmen, wie der Inhalt eines MIDI-Clips abgespielt und im MIDI-Editor angezeigt wird. Sie funktionieren genau so wie bei Audio-Clips (siehe 8.2.2).

Im MIDI-Editor ist der Zoom/Scroll-Bereich √ľber dem Takt/Zeitlineal zu finden, der Scrub-Bereich genau darunter.

8.4 Clip-Standards und Aktualisierungsrate

Sie k√∂nnen die H√§ufigkeit w√§hlen, mit der Live √Ąnderungen von Einstellungen in der Clip-Ansicht auf einen laufenden Clip anwendet. √Ąnderungen dieser Einstellungen werden im Takt der Rate wirksam, die im Clip-Update-Rate-Ausklappmen√ľ auf der Record/Warp/Launch-Seite der Voreinstellungen zu finden ist. Verschiedene Clip-Einstellungen wie das Startverhalten oder der Warp-Modus k√∂nnen als Standard-Voreinstellung f√ľr alle neuen Clips gew√§hlt werden. Dies erfolgt ebenfalls in den Record/Warp/Launch-Voreinstellungen.

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