10. Feb. 2026

Live 12.4 kommt – mit Link Audio, optimierten Anwendungen und vielem mehr

Ableton Live 12.4 ist ab sofort als Beta-Version erhältlich. Das Update ist für alle Live 12-Nutzer kostenlos und bringt völlig neue Möglichkeiten fürs kreative Schaffen sowie die Zusammenarbeit mit anderen in Live an den Start. Außerdem gibt's Optimierungen für Push, Move und Note.

Link Audio

Neu in Live 12.4: Link Audio. Damit können deine Leute und du Audio in Echtzeit  über lokale Netzwerke zwischen Link Audio-fähigen Anwendungen streamen. Audio von anderen Playern wird in Live direkt als Input angezeigt, sodass du externe Geräte und Apps ohne zusätzliche Hardware, Kabel oder manuelle Latenzkompensation monitoren und aufnehmen kannst.

Unten erfährst du mehr dazu, wie Link Audio in Push, Move und Note funktioniert.

Erweiterte Effekte

Erosion, Lives Degradation-Effekt-Klassiker, gibt's ab sofort auch für Move und Note. Für Live und Push wurde er außerdem überarbeitet und hat jetzt eine Spektrumvisualisierung in Echtzeit. Zusätzlich kann er nahtlos zwischen Sinus- und Rauschmodulation sowie Mono- und Stereorauschen mischen.
 
Die Updates für Erosion kommen in Form einer neuen Anwendung an den Start. Die Vorgängerversion heißt ab sofort Erosion Legacy und bleibt in älteren Live Sets verfügbar.

Chorus-Ensemble gibt dir jetzt noch mehr Kontrolle über Delay-Zeit und -Struktur. Damit kannst du noch leichter smoothe, musikalische Chorus-Sounds kreieren – vor allem auf Gitarre und Bass.

Delay bekommt neue LFO-Zeitmodi und Wellenformen, die neue Arten der Modulation ermöglichen.

Optimierungen bei Stem Separation

Stem Separation wurde mit Live Suite 12.3 eingeführt und ist jetzt noch flexibler und schneller im Einsatz.
 
Ab sofort kannst du im Arrangement View ausgewählte Teile von Clips separieren oder nur den spielbaren Teil eines Clips bearbeiten, statt jedes Mal den gesamten Clip bearbeiten zu müssen.
 
Zusätzlich lassen sich nun getrennte Stems zu einer Spur zusammenfügen, statt jedes Mal einzelne Tracks zu erzeugen. Das macht es einfacher, bestimmte Spuren, wie beispielsweise Vocals, zu entfernen.
 
Last but not least, wird das Monitoring in Stem Separation jetzt noch einfacher: Dank einer einheitlichen Fortschrittsanzeige, die den gesamten Vorgang trackt.

Learn View

Die neue, integrierte Lernansicht ersetzt Lives Hilfeansicht und führt dich mit strukturierten Tutorials durch die grundlegenden Workflows und Grundprinzipien von Live. Learn View kombiniert kurze Videos mit schriftlichen Erläuterungen. Die Clips schaust du in frei schwebenden Fenstern und trackst deinen Lernfortschritt durch Abhaken der Lektionen, wenn du fertig bist.

Erfahre hier mehr über Lives Learn View.

*Learn View ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.

Mit der neuen Learn View kannst du Tutorials oben rechts in Live ansehen oder sie in einem schwebenden Fenster öffnen.

Was gibt's Neues für Push?

Dank Link Audio und MIDI Mapping ist es jetzt noch einfacher, Push als dein zentrales Hub zu nutzen, über das du dein gesamtes Equipment verbindest, spielst und steuerst. Mit Version 12.4 kannst du auf Push MIDI Controller-Mappings erstellen und individuell anpassen, welche Steuerungsskripte dein angeschlossenes MIDI-Gerät verwenden soll. Die Steuerungsskripte lassen sich auch komplett deaktivieren, sodass du deine benutzerdefinierten Mappings ohne Konflikte verwenden kannst. MIDI Mapping ist teilweise auch über Live auf Push 2 sowie die kabelgebundene Version von Push 3 möglich.
 
Mit Link Audio kannst du auf Push Standalone Audio empfangen und mit anderen kompatiblen Geräten teilen; außerdem können einzelne Audiokanäle geteilt werden.
 
Version 12.4 bietet außerdem eine detailliertere Steuerung von Max for Live-Anwendungen. Mit der neuen Visible-Option können M4L-Geräte auf Push 2 und 3 mehr Parameter direkt in der Geräteansicht hinzufügen. Damit erweitert sich die Bandbreite an Parametern, die über Push gesteuert werden können, um Funktionen wie Modulationsmapping im LFO oder Kalibrierung in CV Instrument.

Mehr für Move und Note

Live 12.4 erscheint zusammen mit Note 2.0 und Move 2.0. Auf beiden lassen sich jetzt Audiospuren hinzufügen und Samples aus der Library laden. Mit Move kann man jetzt außerdem MIDI-Spuren in Audio umwandeln. Zusätzlich ist es ab sofort möglich, in Move direkt über das Mikrofon sowie Line-In oder USB-C aufzunehmen. Mit einem Warping-Algorithmus kannst du die Tonhöhe des Originalsounds halten, während du das Tempo änderst, oder umgekehrt.
 
Auf Move und Note arbeitet Link Audio unidirektional. Das bedeutet, dass Audio an Live oder andere Link Audio-fähige Geräte im lokalen Netzwerk gesendet, aber nicht empfangen werden kann. Es kann nicht nur der Main Output, sondern auch einzelne Spuren gesendet werden. Auf Move kann man Audiospuren jetzt auch für Live-Bearbeitung nutzen, sodass eingehende Audiosignale über die Effektkette der Audiospur gemonitored werden. Damit verwandelt sich Move in ein FX-Gerät für deine Live-Gigs.
 
Mit Auto Shift und Erosion kommen zwei klassische Live-Effekte zu Move und Note. In Move stehen dir sämtliche Kernparameter von Auto Shift zur Verfügung, während sich alle Parameter von Erosion steuern lassen.

Wenn du eine Live 12-Lizenz hast, kannst du dich für das Ableton Beta-Programm anmelden und die neuen Features von Live 12.4 gleich ausprobieren.

*Hinweis: Die Versionshinweise und das Beta-Testing sind ausschließlich auf Englisch verfügbar