Lassen Sie sich inspirieren: Ein großer Synthesizer und drei Effekte eröffnen eine neue Welt von Sounds. Viele neue Funktionen und Optimierungen helfen Ihnen dabei, noch müheloser ins Musikmachen einzutauchen und im kreativen Fluss zu bleiben.

Verbesserungen für Push machen Sie noch unabhängiger vom Computerbildschirm. Die neu gestaltete Library unterstützt Sie dabei, Ihren eigenen Sound zu entwickeln. Und damit Sie das grenzenlose Potenzial von Max for Live noch einfacher ausschöpfen können, ist es nun vollständig in Live integriert.

Kreativ mit neuen Tools

Lernen Sie Wavetable, Echo, Drum Buss und Pedal kennen: ein Instrument und drei Effekte, die Live um lebendige neue Sounds bereichern.

Wavetable

Intuitiv spielbar und unendlich variabel: Das ist Abletons neuer Synth Wavetable. Formen und morphen Sie Sounds anhand von Wavetables, die aus analogen Synths und diversen anderen Instrumenten und Klangquellen stammen. Modellieren Sie neue Sounds – auch wenn Sie noch nicht viel über Synthese wissen – oder spielen Sie mit der intuitiven Oberfläche, um das reiche Klangpotenzial zu erforschen.

Video: Wavetable in der Übersicht

Wavetables Oberfläche im Detail:

Echo

Echo, das neue Standard-Delay in Live, vereint den Sound analoger und digitaler Hardware. Steuern und modellieren Sie Sounds mit den virtuell-analogen Filtern, reisen Sie mit Noise und Wobble zurück in die Zeit legendärer Klassiker, und erzeugen Sie vielschichtige Soundscapes – mit Modulation, Hall, lebendigem Feedback und vielem mehr.

Video: Echo im Schnelldurchlauf

Drum Buss

Drum Buss ist ein Alleskönner für Drums – mit allen klanglichen Möglichkeiten zwischen subtiler Optimierung und radikaler Zerstörung. Geben Sie Ihren Beats mehr Wärme und knackige Distortion, modellieren Sie mit Komprimierung und Transientenformung die Dynamik, oder greifen Sie gezielt in den Tiefenbereich ein – etwa um die Tonhöhe oder das Ausschwingen der Bassdrum zu ändern.

Video: Drum Buss im Schnelldurchlauf

Pedal

Mit detailgetreuen Emulationen analoger Overdrive-, Distortion- und Fuzz-Schaltungen liefert Ihnen Pedal den Sound echter Bodeneffekte. Es beherrscht alle Spielarten von subtil bis brachial, macht Stimmen und Instrumente wärmer, zerrt Synth-Sounds an und lässt Drums richtig krachen. Und natürlich klingen auch Gitarren großartig damit.

Video: Pedal im Schnelldurchlauf

Im Flow bleiben

Viele Verbesserungen in Live helfen Ihnen dabei, in jeder Phase ihres Schaffens im Fluss zu bleiben – egal ob Sie gerade Ideen festhalten, Ihr Setup organisieren oder an Details feilen.

Capture MIDI

Halten Sie jeden improvisierten Einfall fest – ohne sich Gedanken über die Aufnahme zu machen. Wenn Sie eine Idee für einen neuen Song haben, aktivieren Sie einen MIDI-Track und spielen Sie einfach los. Sobald Ihnen etwas gefällt, klicken Sie nach dem Spielen auf Capture MIDI. Live passt sich dem Tempo und Timing an und spielt Ihre Melodie oder Ihren Groove automatisch als Loop.

Mit Capture MIDI können Sie auch Stücke weiterentwickeln: Ergänzen Sie neue Parts oder nehmen Sie Overdubs in vorhandene MIDI-Clips auf, ohne Ihren kreativen Fluss zu unterbrechen. Klicken Sie einfach nachträglich auf Capture MIDI, wenn Sie etwas gespielt haben, das Sie behalten wollen.

So funktioniert Capture MIDI

Mehrere MIDI-Clips gleichzeitig bearbeiten

Editieren Sie etwa Drums und Bass oder Akkorde und Melodie gleichzeitig. Sie können mehrere MIDI-Clips aus verschiedenen Spuren in einem gemeinsamen Fenster sehen und bearbeiten – in der Session- und der Arrangement-Ansicht. So wird die Arbeit mit MIDI-Noten noch effizienter und das musikalische Gefüge Ihres Songs lässt sich leichter überblicken.

Video: Mehrere MIDI-Clips bearbeiten

Fließender gestalten und arrangieren

Die Arrangement-Ansicht macht das Aufbauen und kreative Bearbeiten von Songs nun noch intuitiver. Sie können etwa Clips direkt im Arrangement dehnen, mit Fades versehen oder deren Inhalt verschieben. Automationskurven lassen sich direkter formen und anpassen – durch Einklinken von Stützpunkten am Raster und viele weitere Verbesserungen.

Neue Tastaturbefehle bringen Sie schneller ans Ziel. Blenden Sie alle Automationen gemeinsam ein, zoomen Sie in Songabschnitte hinein, verschieben Sie Clips in feinen Schritten oder kehren Sie Samples um: Dies und mehr geht direkt per Tastatur.

Video: Clips in der Arrangement-Ansicht bearbeiten

Geschliffener Workflow

Wenn es um den kreativen Fluss geht, zeigen kleine Verbesserungen oft große Wirkung. Live 10 hat eine lange Liste solcher Optimierungen – hier nur einige Beispiele.

Sammlungen im Browser

Ihre Lieblings-Tools, -Plug-ins und -Samples jederzeit griffbereit: Legen sie Sammlungen mit Farbcodes an und greifen Sie im Browser direkt darauf zu.

Note-Chasing

MIDI-Noten werden auch dann abgespielt, wenn die Wiedergabe in deren Mitte startet. So müssen Sie nicht mehr zurück zum Notenanfang springen, um lange gehaltene Noten zu hören.

Ein- und Ausgänge benennen

Benennen Sie die Inputs und Outputs in Live anhand Ihrer angeschlossenen Instrumente und Studiogeräte. So wird das Routing einfacher und übersichtlicher.

Besser mixen

Mit seinem erweiterten Gain-Bereich empfiehlt sich Utility zur effektiven Automatisierung der Kanalpegel, damit die Lautstärke-Fader für andere Aufgaben frei bleiben. Die Funktion Bass Mono in Utility sowie die bis zu 10 Hz herunterreichenden Frequenzbänder des EQ Eight helfen Ihnen, den Bassbereich noch präziser zu kontrollieren. Und im Mixer eröffnet der Panorama-Modus Split Stereo die Möglichkeit, Signale flexibel im Stereoraum zu platzieren.

Gruppen in Gruppen

Beim Gruppieren von Spuren haben Sie alle Freiheiten, um noch flexibler abzumischen. Bearbeiten Sie einzelne Elemente einer Gruppe, eine Subgruppe oder einen ganzen Bus. Weil Sie Gruppen in beliebig vielen Ebenen schachteln können, bleiben Ihre Sets übersichtlich – und selbst detailreiche Arrangements mit vielen Spuren lassen sich Schritt für Schritt auffalten.

Frischer Look

Schärfere Grafiken und optimierte Farben machen Lives Oberfläche noch klarer und frischer. Und schließlich sorgen neue Themes in allen Umgebungen für mehr Übersicht und Kontrast.

Noch mehr mit Push machen

Live 10 beschert Push neue Funktionen und hochaufgelöste Grafiken. Egal ob Sie Ideen sammeln, MIDI-Noten bearbeiten oder Sounds formen und mischen wollen: Mit Push müssen Sie nun noch seltener zum Computer greifen.

Neues Layout für tonales Step-Sequencing

Spielen Sie Noten und bauen Sie Step-Sequenzen – auf einer gemeinsamen Spielfläche. Während Sie auf der unteren Hälfte der Pads live spielen, können Sie auf der oberen Hälfte Noten im Step-Sequenzer eingeben.

Durchblick bei Instrumenten

Während Sie spielen, zeigt das Push-Display detaillierte Visualisierungen für Wavetable und Echo. Beim Mixen sehen Sie das Analyzer-Spektrum und die Mitte/Seite- und Links/Rechts-Modi des EQ Eight. Betrachten Sie in Echtzeit, wie Lives Kompressor arbeitet, sehen Sie sich den Einfluss der Threshold-Einstellung an oder richten Sie ein Sidechain-Routing ein.

MIDI-Notenansicht

Navigieren Sie direkt im Push-Display durch eingespielte MIDI-Pattern und bearbeiten Sie die Noten. Halten Sie einen Step der Sequenz gedrückt, um in die Anzeige hinein zu zoomen, und passen Sie gleich dort Velocity, Position und Länge an.

Neue Sound-Library

Mit neuen Packs enthält Live 10 noch mehr Sounds, die Sie sofort für Ihre Musik nutzen oder auch einfach anpassen können. Die umstrukturierte Bibliothek macht es zudem leichter, den gewünschten Sound schnell zu finden.

Curated Collections

Eine neue Reihe von Packs nimmt die Fäden auf, die aktuelle Musikszenen und -stile miteinander verbinden. Jedes Pack liefert Ihnen Instrumente, Clips und Samples, die diesen Klangkosmos ausmachen. Verwenden Sie die Sounds direkt für Ihre Musik – oder verwandeln Sie sie mit den voreingestellten Macro-Reglern in etwas ganz Neues.

Build and Drop

Build and Drop enthält berauschende Leads, packende Bässe, peitschende Drums und eine breite Palette von Rise-, Sirenen- und Klangeffekten. Die Sounds und Presets dieser kreativen Toolbox liefern Ihnen genau das hypnotische Wechselbad zwischen ansteigender und abfallender Spannung, dem man sich einfach nicht entziehen kann.

Essential Instruments

Live 10 Suite enthält vier neue, umfangreiche Instrument-Packs, die wir gemeinsam mit Künstlern und Sound-Designern entwickelt haben:

Drum Essentials ist eine umfassende Sammlung klassischer Elektronik-Kits. Drum Booth liefert Ihnen eine riesige Auswahl akustischer Drum- und Percussion-Sounds. Synth Essentials vereint lebendige Presets für Lives Synths mit Multi-Sample-Sounds großer Hardware-Klassiker. Und Electric Keyboards komplettiert Lives Instrumentenauswahl mit dem warmen, multigesampelten Sound von E-Pianos und Orgeln.

Erfahren Sie hier, welche Instrumente in den verschiedenen Editionen enthalten sind

PlayDrum Essentials
PlaySynth Essentials
PlayDrum Booth
PlayElectric Keyboards

Max for Live – grenzenlos und integriert

Die Technologie von Max ist jetzt komplett in Live 10 Suite integriert. So können Sie Max-for-Live-Anwendungen direkt nutzen oder modifizieren, ohne etwas herunterzuladen oder einzurichten. Live 10 Suite enthält zusätzlich neue Anwendungen und Funktionen für Max for Live, die Musikern und Entwicklern noch mehr Möglichkeiten eröffnen.

Video: Max for Live in der Übersicht

Eleganter und schneller

Max-for-Live-Anwendungen sind nun kaum noch von Lives eigenen Instrumenten und Effekten zu unterscheiden: Viele Code-Optimierungen sorgen dafür, dass sie schneller laden, weniger CPU-Last verursachen und noch zuverlässiger laufen als zuvor.

Optimierte und neue Anwendungen

Einige der beliebtesten Max-for-Live-Anwendungen wurden rundum erneuert. Drum Synths etwa bietet komplett neue Sounds und einen breiteren Sweetspot. Außerdem können Sie nun mit dem neuen LFO und einigen anderen Anwendungen bis zu acht Parameter gleichzeitig modulieren.

DS10 liefert Instrumente und Effekte für einzigartige Drum- und Percussionsounds mithilfe von Klangsynthese.
LFO mit Sync-Funktion, zum Modulieren von Parametern.
Mit eingehenden MIDI-Noten eine Hüllkurve triggern und damit Parameter modulieren.
Verläufe von Notenlängen, Step-Velocity, Groove und mehr nach Mustern formen.

Creative Extensions – Tools zum Experimentieren

Creative Extensions bietet acht Tools für frisches Sounddesign mit Live. Die Sammlung umfasst klangstarke und kreative Studioprozessoren, einen Effekt für reverb-artige Klangräume, neuartiges Pitchshifting und Sequenzieren für Delays und Melodien sowie zwei flexible Synths.

Video: Creative Extensions

Einzelne Delay-Line mit steuerbarer Tonhöhe und der Option, Sounds rückwärts abzuspielen, das Intervall beim Transponieren zu randomisieren oder das verzögerte Signal mit dem Original zu falten.
Delay mit Gate-Sequencer, der bei aktivierten Steps das Eingangssignal in eine Delay-Line schickt. Ähnlich einem Sendeffekt, der sich in einem vorgegebenen Rhythmus ein- und ausschaltet.
Schneller und intuitiv bedienbarer MIDI-Sequencer zum Weiterentwickeln von Melodien und Polyrhythmen, mit durchdachtem Interface, das spielerisch zum Experimentieren und zu neuen Entdeckungen einlädt.
Limiter mit dem gewissen Etwas, inspiriert vom griffigen Sound aus Hardware-Limitern. Die Parameter Saturation und Color sind der Schlüssel für den charakteristischen Sound.
Erschafft Sounds und Texturen, die am ehesten mit Reverb zu vergleichen sind. Hier wird ein nutzerdefinierter Frequenzbereich des Signals verwischt und erzeugt eine dichte Klangwolke.
Multiband-Hüllkurven-Former, der das Signal auf drei modifizierbare Frequenzbänder aufteilt. Attack- und Release-Regler steuern, wie stark der Effekt anspricht.
Virtuell-analoger Synth für klassisch polyphone Harmonien und Phrasen. Sein Vintagecharakter stammt von den verstimmbaren Oszillatoren, der mächtigen Modulationsumgebung und dem eingebautem Chorus.
Monophoner virtuell-analoger Synthesizer, produziert die gesamte Palette an Bass-Sounds – von klassisch tief und clean bis stark verzerrt und polternd.

Externe MIDI-Hardware steuern

Weil Max-for-Live-Anwendungen nun auch SysEx-Daten senden und empfangen können, eröffnen sich neue Möglichkeiten im Zusammenspiel mit externer Hardware: umfassender Zugriff auf Synthesizer-Parameter, Preset-Sicherung durch MIDI-Dumps, maßgeschneiderte Bedienoberflächen für externe Synths und Effekte und vieles mehr.

Mehrkanal-Sound

Max for Live eröffnet neue Möglichkeiten für Audio-Routing: Mit dem enthaltenen Surround Panner können Sie nun Mehrkanal-Sound für Konzerte, Installationen und Theaterstücke mischen.

Komplette Übersicht aller Neuerungen in Live 10

Arrangement

  • In der Arrangement-Ansicht lassen sich gewarpte Audio-Clips nun dehnen – ziehen Sie bei gehaltener Shift-Taste an den Ecken des Clips.
  • Arrangement-Clips können nun mittels der Pfeiltasten links/rechts innerhalb eines selektierten Zeitabschnitts bewegt werden. Um das Einrasten am Raster zu (de)aktivieren, drücken und halten Sie die Taste „CMD“ (Mac) oder „Alt“ (PC).
  • Es ist nun möglich, den Inhalt eines Arrangement-Clips innerhalb der Clip-Grenzen zu verschieben. Halten Sie dazu „Alt+Shift“ (Mac) / „Ctrl+Shift“ (PC) gedrückt. Klicken und ziehen Sie dann die untere Hälfte des Clips. Um das Einrasten am Raster zu (de)aktivieren, drücken Sie die Taste „CMD“ (Mac) / „Alt“ (PC).
  • Im Arrangement kann der Befehl „Rückwärts“ nun innerhalb eines selektierten Zeitabschnitts mit der neuen Tastenkombination „R“ ausgeführt werden. Wenn Sie „Rückwärts“ auf einen teilweise selektierten Clip im Arrangement anwenden, wird nur der ausgewählte Teil umgedreht.
  • Arrangement-Clips können nun durch Ziehen der oberen Hälfte des Clip-Inhaltsbereichs verschoben werden. Der Mauszeiger verwandelt sich in eine Hand, um den anfassbaren Bereich des Clips anzuzeigen, in dem die Auswahl des Zeitabschnitts auch mit einem einzigen Mausklick erfolgen kann.
  • Fades wurden aus dem Fades/Geräte-Wahlmenü im Arrangement entfernt. Clip-Fades sind nun immer verfügbar, wenn der Track mindestens drei Einheiten hoch ist.
  • Im Arrangement wurden ziehbare Punkte für Fades eingeführt, mit denen sich die Länge des Fade-ins (über den „Fade In“-Startpunkt) und Fade-outs (über den „Fade Out“-Startpunkt) ändern lässt, ohne die Peak-Level der Fades zu beeinflussen.
  • Der Befehl „Clip(s) aktivieren/deaktivieren“ (de)aktiviert nun nur noch den ausgewählten Teil der Arrangement-Clips. Bisher wurde der gesamte Clip (de)aktiviert, selbst wenn nur ein Teil des Clips selektiert war.
  • Im Bearbeiten-Menü schaltet die Tastenkombination „CMD+L“ (Mac) / „CTRL+L“ (PC) zur Loop-Auswahl den Arrangement-Loop auch dann AUS, wenn keine neue Auswahl getroffen wird (in diesem Fall würde sie diese Auswahl loopen). Bisher konnte diese Tastenkombination den Arrangement-Loop nur aktivieren, aber nicht deaktivieren.
  • Neuer Befehl im Optionen-Menü: „MIDI-Noten verfolgen”.
  • Audio- und MIDI-Dateien lassen sich nun über das Erzeugen-Menü importieren. Je nach Spur-Typ heißt dieser Befehl „MIDI-Datei importieren...“ oder „Audio-Datei importieren“. Die Datei wird entweder an der Position „Einfüge-Marker“ (Arrangement-Ansicht) oder im aktuell ausgewählten leeren Clip-Slot (Session-Ansicht) eingefügt.
  • Bei gehaltener Shift-Taste lassen sich nun alle Parameter in Live 10 auf Mac und Windows feinjustieren.
  • Ein Doppelklick auf eine MIDI-Spur in der Arrangement-Ansicht erzeugt nun einen neuen MIDI-Clip.
  • MIDI- und Key-Mappings können nun dem Schalter zur Verriegelung der Hüllkurven zugewiesen werden. In Live wird dieser Schalter mit „Hüllkurven fixieren bezeichnet.
  • Die Performance beim Ziehen und Ablegen von Clips im Arrangement wurde verbessert.

Automation

  • Ein globaler Automation-Modus wurde eingeführt. Im Arrangement lässt sich die Sichtbarkeit aller Automations-Spuren über die Taste „Automation-Modus“ oder die Taste „A“ (de)aktivieren.
  • Stützpunkte rasten nun beim Verschieben am Raster ein.
  • Werden Stützpunkte in der Nähe einer Rasterlinie erstellt, rasten sie nun automatisch am Raster ein.
  • Automations-Werte werden nun angezeigt, wenn Sie mit der Maus über einen Stützpunkt fahren oder einen der folgenden Punkte ziehen: ein Automatisierungs-Segment, mehrere Automatisierungs-Segmente innerhalb einer Zeitauswahl oder mehrere Stützpunkte in einer Zeitauswahl.
  • Es ist nun möglich, in einer Hüllkurvenansicht / Automatisierungs-Spur per Doppelklick an beliebiger Stelle Automations-Stützpunkte zu erstellen.
  • Automatisierungs-Segmente lassen sich nun horizontal verschieben.
  • Wenn Sie beim Verschieben eines Stützpunktes oder Automatisierungs-Segments die Shift-Taste drücken, rastet die Bewegungsrichtung entweder horizontal oder vertikal ein, je nach Richtung der ursprünglichen Bewegung.
  • Automatisierungs-Segmente können nun ohne die Shift-Taste über bestehende Stützpunkte hinaus verschoben werden.
  • Beim Verschieben von Stützpunkten in der Arrangement- oder Detail-Ansicht erscheint nun eine vertikale Hilfslinie.
  • Beim Anlegen eines Automatisierungs-Stützpunkts in einer Zeitauswahl verschwindet die Zeitauswahl, wodurch der neu angelegte Stützpunkt verschoben werden kann.
  • Es ist auch möglich, Clips zu teilen, zu deaktivieren, umzukehren und zu beschneiden, während Sie sich im Automation-Modus befinden.

Browser

  • In Lives Browser wurde die Funktion „Sammlungen und Farben“ eingeführt.
  • Packs können nun im Browser installiert und aktualisiert werden.
  • Beim Vorhören von Samples im Browser werden One-Shot-Samples ohne Quantisierung abgespielt.
  • Beim Aufklappen eines Live-Sets im Browser stehen nun Gruppenspuren zur Verfügung.
  • In der Seitenleiste des Browsers ist es nun möglich, User-Ordner umzubenennen. Die Änderung ist auf Live beschränkt – auf der Festplatte bleiben die Namen gleich.
  • Die Ordner „User Library“ und „Current Project“ besitzen nun Kontextmenüs mit dem Befehl „Ordner lokalisieren“ / „Im Finder zeigen“.
  • Dateien lassen sich nun per Drag-and-Drop direkt in die User Library, das aktuelle Projekt oder die User-Ordner in der Seitenleiste ziehen.

Capture MIDI

Die Capture-MIDI-Funktion – ein neuer Weg, um Ihre Ideen in Live zu bringen.

Instrumente & Effekte

  • Wavetable ist neues Instrument für Live – ein Wavetable-Synthesizer mit zwei Oszillatoren und flexibler Modulation, der obertonreiche und vielschichtige moderne Sounds in Lives Klangpalette bringt.
  • Echo ist ein neuer Audio-Effekt für Live – ein Modulations-Delay mit einer großen Bandbreite an Sounds, von Tape Saturation und Eimerketten-Delays bis hin zu modernen, digitalen Delays mit cleanem Sound. Echo besitzt einen LFO, der die Filterfrequenz und die Delay-Zeit moduliert, und einen Hüllkurvenfolger, der mit dem LFO gemischt werden kann. Noise- und Wobble-Parameter bilden Klangartefakte nach, wie sie in Vintage-Delays zu finden sind. Ebenfalls enthalten: ein Distortion-Schalter, ein Reverb, eine Steuerung für die Stereo-Breite, ein Ducking-Kompressor, ein Gate, ein Schalter zur Umkehrung des Feedback-Signals und ein Umschalter zur Auswahl des Repitch- oder des Crossfade-Modus.
  • Drum Buss ist ein neuer Audio-Effekt für Live – ein analoger Drum-Alleskönner, der Drum-Sounds Plastizität und Charakter verleiht und sie in einem dichtem Gesamtsound „zusammenschweißt“. Drum Buss vereint die gebräuchlichsten Tools zur Drum-Bearbeitung in einer einzigen Anwendung: Distortion, Kompressor, Bass-Enhancer, Transient-Shaper und Dämpfung des Hochtonbereichs.
  • Pedal ist ein neuer Audio-Effekt für Live für Live – Gitarren-Verzerrung, die auch in weniger konventionellen Settings verwendet werden kann, z.B. als Standalone-Effekt auf Synthesizern oder Drums. Pedal bietet drei verschiedene Modi: Overdrive, Distortion und Fuzz. Jeder Modus wurde von Distortion-Pedalen inspiriert, die ganz eigene klangliche Eigenschaften haben: warm und weich, tight und aggressiv oder bluesig und kaputt.
  • Für Live 10 wurde die Anwendung Utility optimiert. Der Gain-Regler kann jetzt von -unendlich dB bis +35 dB eingestellt werden. Die Schalter Phase Links/Rechts invertieren nun das Eingangssignal statt das Ausgangssignal von Utility. Darüber hinaus wurde das Layout überarbeitet, um neue Funktionen wie einen Mono-Schalter, einen Bass-Mono-Schalter, einen Bass-Mono-Frequenz-Regler, einen Bass-Mono-Audition-Schalter und einen Balance-Regler (der den Panorama-Regler ersetzt) zu integrieren. Ältere Live-Sets klingen aufgrund eines zusätzlichen Legacy-Modus unverändert. Ältere Utility-Geräte können über eine Schaltfläche in der Titelleiste aktualisiert werden.
  • Die minimale Frequenz von EQ Eight wurde auf 10 Hz erweitert.
  • Beim Laden von kurzen Samples in leere Simpler-Instanzen sind Warp und Loop nun deaktiviert: Nur lange Samples übernehmen „Warp On“ und „Loop On“ von einem bereits existierendem Audio-Clip oder einer *.asd-Datei. Wenn ein Sample bereits in Simpler geladen ist, werden beim Ersetzen durch ein neues Sample alle bisherigen Einstellungen für das Warpen oder Loopen beibehalten.

Dateiverwaltung

  • Audio kann nun im MP3-, FLAC- und WAVPACK-Format exportiert werden.
  • Beim Speichern eines Sets mit „Live-Set sichern“, „Live-Set sichern als“ oder „Live-Set sichern als Kopie“ wird die vorherige Version in einen Backup-Ordner des aktuellen Projekts verschoben. In diesem Ordner werden bis zu 10 alte Versionen des Sets gespeichert.
  • Beim Speichern eines Live-Sets wird die Undo-Historie nicht mehr gelöscht. Stattdessen werden beim Erstellen, Laden und Speichern eines Live-Sets die Originaldatei und die Position in der Historie gespeichert. Mit diesen Informationen wird das Live-Set nach einem Absturz wiederhergestellt.
  • Verbesserte Benennung und Sortierung aufgenommener Audio-Dateien durch Anhängen eines Zeitstempels an den Dateinamen.
  • Verschiedene Änderungen für Windows 10:
    • Live unterstützt jetzt Jump Lists im Startmenü und in der Taskleiste.
    • Besitzer von Live 9 und 10 können wählen, mit welcher Version von Live ein Live-Set geöffnet werden soll, indem sie mit der rechten Maustaste auf das Set klicken und „Öffnen mit“ auswählen.
    • Es ist nun möglich, .als-Dateien mit einer bestimmten Live-Version zu verknüpfen – über „Systemsteuerung“ → „Anwendungen“ → „Standardanwendungen“.
  • Große Live-Sets lassen sich nun 5-10 mal schneller schließen.
  • Von einem Live-Set referenzierte Samples werden nun schneller geladen, was die Ladezeit von Live-Sets erheblich verkürzt.

Gruppen

  • Es ist nun möglich, Gruppen-Spuren innerhalb von Gruppen-Spuren zu erstellen.
  • Bei Gruppen-Spuren wurde der Kontextmenü-Befehl „Spurfarbe den Clips zuweisen“ in „Spurfarbe den gruppierten Spuren und Clips zuweisen“ umbenannt. Wenn der Befehl verwendet wird, erhalten die enthaltenen Spuren (und ihre jeweiligen Clips) die Farbe der Gruppen-Spur.

Bedienoberfläche

  • Live besitzt einen neuen Font: Ableton Sans
  • Neue Farben in der Farbpalette von Live 10.
  • MIDI-Noten werden im Noten-Editor nun mit ihrer Clip-Farbe dargestellt.
  • Die Darstellung von Clips in der Session- und Arrangement-Ansicht wurde aktualisiert.
  • Statt der bisher verfügbaren Live-„Skins“ wurden vier neue Themen eingeführt.
  • Es wurde eine Einstellung eingeführt, um auf Windows den HiDPI-Modus zu aktivieren. Der HiDPI-Modus kann auf Windows 10 über Lives Voreinstellungen → Look/Feel → aktiviert werden.
  • In Lives Voreinstellungen wurde der Pen Tablet-Modus eingeführt. Er ermöglicht die Verwendung von Grafik-Tablets zur Steuerung von Lives Benutzeroberfläche. Der Modus ersetzt die Option „AbsoluteMouseMode“.
  • Dem Kontextmenü von Spur-Titelzeilen wurde der Menüpunkt „Spurfarbe auf Clips übertragen“ hinzugefügt.
  • Einige Animationen wurden verbessert und bewegen sich nun mit 60 Frames/Sekunde.
  • Für Windows wurden verschiedene visuelle Verbesserungen hinzugefügt: Das zweite Fenster zeigt nun die gleiche Menüleiste wie das Hauptfenster. Wird die Alt-Taste gedrückt, sind in der Menüleiste keine Buchstaben mehr unterstrichen.
  • In der Session-Ansicht ist immer Platz für den Clip-/Geräte-Drop-Bereich reserviert, um das Ziehen und Ablegen zu ermöglichen.
  • Die Werte einzelner Samples werden in den Wellenformen nun als Punkte dargestellt. Beim Heranzoomen lässt sich dadurch genauer erkennen, wo sich die Samples auf dem Zeitlineal befinden.
  • Regler- und Fader-Werte lassen sich nun per Doppelklick auf ihren Standardwert zurücksetzen (auf dieselbe Weise wie der Shortcut „Löschen“ funktioniert).
  • Der Status des Fold-Schalters im MIDI-Editor wird nun global in allen Spuren und nicht mehr pro Spur gesetzt. Der Fold-Schalter lässt sich nun Key/MIDI-mappen.
  • Der Status des Preview-Schalters im MIDI-Editor wird nun global in allen Spuren und nicht mehr pro Spur gesetzt.
  • Geändertes Verhalten des Fold-Schalters für MIDI-Clips auf Spuren, die ein Drum-Rack enthalten: Wenn Fold deaktiviert ist, zeigt der MIDI-Noteneditor nur Pads an, auf denen sich Geräte befinden. Wenn Fold aktiviert ist, werden nur Pads angezeigt, die zusätzlich MIDI-Noten enthalten.
  • Auf Windows ist die Einstellung zum Aktivieren von HiDPI nun standardmäßig für neue Benutzer von Live 10 aktiviert. Zusätzlich funktionieren VST-Plugins, die UI-Probleme auf HiDPI-Bildschirmen im standardmäßig skalierten Modus hatten, jetzt sofort, solange dies aktiviert ist. Hinweis: Bei bestimmten HiDPI-Plug-ins muss die Skalierung eventuell manuell deaktiviert werden (über das Kontextmenü), um sie auf HiDPI-Bildschirmen nutzen zu können.
  • Auf Windows ist es nun möglich, für jedes Plug-in-zu entscheiden, wie die GUI auf HiDPI-Bildschirmen skaliert wird. Dies wird über ein Kontextmenü erreicht – klicken Sie entweder im Browser oder in der Detail-Ansicht mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Plug-In. Wenn HiDPI in den Einstellungen aktiviert ist, wird das Plugin-Fenster standardmäßig so skaliert, dass es auf HiDPI-Bildschirmen die richtige Größe hat. Wenn die Einstellung deaktiviert ist, wird das Plug-in viel kleiner erscheinen. Dies ist dann hilfreich, wenn sich der Mauszeiger beim Versuch, mit der Plug-in-Benutzeroberfläche zu interagieren, unberechenbar verhält.
  • Kontextmenüpunkte reagieren nun beim Loslassen der Maus anstatt nach dem ersten Mausklick. Dadurch wird es möglich, von einer Auswahl wegzuziehen, um das Auslösen eines Befehls zu stoppen, ohne das Kontextmenü zu schließen.

Max for Live

  • Max ist nun in Live enthalten – es ist keine separate Installation mehr erforderlich.
  • Max wurde so optimiert, dass Anwendungen schneller laden und weniger CPU erfordern.
  • Max wird nun beim Start geladen, anstatt beim ersten Laden einer Max-Anwendung.
  • Die Core Library wurde um einige Max-for-Live-Anwendungen zur Steuerung und Modulation erweitert:
    • Max-Audio-Effekt: Envelope Follower, LFO, Shaper.
    • Max-MIDI-Effekt: Envelope, Expression Control, Note Echo.
  • Die Core Library wurde um eine Reihe neuer Drum-Synths erweitert:
    • DS Kick
    • DS Snare
    • DS Clap
    • DS HH
    • DS Cymbal
    • DS Tom
    • DS FM
    • DS Sampler

MIDI-Editing

  • Neue Funktion: Multi-Clip-Editing

Mixing

  • Die Pan Regler im Mixer lassen sich nun über ein Kontextmenü in den „Split-Stereo-Pan-Modus“ versetzen. Dies gilt sowohl für die Arrangement- als auch für die Session-Ansicht.
  • Drum Racks: Pads können nun auch auf eine Return-Spur des übergeordneten Drum-Racks geroutet werden, anstatt direkt auf den Ausgang des Drum Racks. Dadurch lassen sich Return-Spuren als Mix-Busse nutzen.
  • Die Anzahl der Audio-In-Busse für Plug-ins wurde auf insgesamt acht Eingänge erhöht.

Navigation

  • Es ist nun möglich, in der Arrangement-Ansicht und in der Detail-Ansicht auf den gewählten Zeitabschnitt zu zoomen (und zurück). Diese Funktion kann mit „Z“ bzw. „Shift + Z“, über das Menü Ansicht oder über einen Kontextmenüeintrag ausgelöst werden.
  • Es ist nun möglich, in der Arrangement-Ansicht vertikal und horizontal zu zoomen, indem man mit zwei Fingern Gamepad-Gesten ausführt oder ein Mausrad benutzt. Wenn Sie beim vertikalen Scrollen „ALT“ (Mac/Win) drücken, wird die Amplituden- und Tonhöhenachse der ausgewählten Spur(en) vergrößert. Wenn Sie beim vertikalen Scrollen „CMD“ (Mac) / „CTRL“ (Windows) drücken, wird die Zeitachse auf die Cursorposition gezoomt.
  • Der neue Befehl „Alle Spuren zeigen“ kann im Ansicht-Menü und in Kontextmenüs in der Arrangement-Ansicht aufgerufen werden. Dadurch werden alle Spuren minimiert, damit so viele wie möglich auf dem Bildschirm angezeigt werden können. Der Befehl lässt sich auch über die Taste „S“ aufrufen.
  • Es ist nun auch bei Windows möglich, mit der Shift-Taste horizontal zu scrollen.
  • Auf US-Tastaturen ist es nun möglich, durch Drücken von „+“ zu zoomen, ohne die Shift-Taste zu benutzen.
  • Wenn innerhalb eines Arrangement-Clips ein Zeitabschnitt ausgewählt wird, wird die Anzeige in der Detailansicht nun auf den gewählten Abschnitt gezoomt.
  • Wenn Sie in der Arrangement- oder Detail-Ansicht editieren, wird Follow pausiert anstatt deaktiviert. Beim Pausieren wechselt die Follow-Taste von gelb auf orange. Wenn Sie die Wiedergabe stoppen, neu starten oder scrubben, startet Follow erneut. Follow wird ebenfalls angehalten, wenn Sie im Arrangement horizontal scrollen.
  • Audio-Spuren werden automatisch nach den Clips benannt, die ihnen hinzugefügt werden. Gibt es in einer Spur einen einzelnen Session- oder Arrangement-Clip, folgt der Spur-Name dem Clip-Namen. Werden zusätzliche Clips hinzugefügt, behält die Spur den Namen, den sie angenommen hat, als es nur einen Clip gab. Werden alle Clips aus der Spur entfernt, erhält die Spur wieder ihren Standardnamen.
  • Wenn Sie Clips von einer vorhandenen Spur in den Clip-/Geräte-Drop-Bereich ziehen, wird eine neue Spur mit diesen Clips und den Geräten aus den ursprünglichen Spuren erstellt.
  • In der Session-Ansicht können Audio-Effekte nun in den Szenen-Startbereich der Master-Spur gezogen werden.

Push

  • Es ist nun möglich, mit der Convert-Taste Audio in MIDI umzuwandeln.
  • Der Push-2-Browser in Live 10 besitzt auf Root-Ebene einen neuen Ordner für Farb-Labels/Collections.
  • Es ist nun möglich, Spuren einhändig für die Aufnahme scharfzuschalten – drücken Sie dazu die Auswahltaste der jeweiligen Spur.
  • Wenn Live als ReWire-Slave läuft, sind nun Hardware-Bedienoberflächen verfügbar. Dies gilt für Push 1 und 2.
  • Push 1 und 2 besitzen nun den Split Stereo Pan-Modus. Wenn er im Global Mix-Modus aktiv ist, wird der aktuelle Pan-Wert angezeigt. Der Pan-Regler ist inaktiv. Im Track Mix-Modus werden je nach aktivem Pan-Modus entweder der Pan-Regler oder die Stereo-Pan-Regler angezeigt.
  • Verschachtelte Effekt-Ketten können auf Push 2 nun angezeigt, zu- und aufgeklappt werden.
  • Der Status und die Einstellung der Repeat-Taste werden nun für jede Spur gespeichert.
  • Der Push 2-Anzeigeprozess kann auf dem integrierten Grafikprozessor von Dual-GPU-Hardware auf MacOS laufen.

Instrumente & Effekte

  • Die Oszillatoren und Filterkurven von Wavetable werden auf Push 2 visualisiert. Zudem kann dem aktiven Parameter eine Modulation zugewiesen werden.
  • Visualisierung von Echos Time Tunnel und Filterkurven auf Push 2.
  • Visualisierung des Frequenzspektrums von EQ Eight auf Push 2.
  • Push 2 wurde ein neues Parameter-Layout und eine Visualisierung der Activity-Ansicht von Compressor hinzugefügt, zusammen mit der Möglichkeit, ein Sidechain-Routing zu konfigurieren.
  • Auf Push 2 können nun Operator-Hüllkurven visualisiert werden.
  • Auf Push 2 können nun Simpler-Hüllkurven visualisiert werden.
  • Für Simpler sind auf Push 2 nun Filterkurven verfügbar.
  • Die Performance der Wellenform-Zeichnung auf Push 2 wurde verbessert.
  • Push-2-Anwendungen besitzen nun bipolare Regler. Bislang wurden nur im Mix-Modus bipolare Regler verwendet.

MIDI-Clip-Modus

  • Noten werden nun im Clip-Modus von Push 2 angezeigt, wenn ein MIDI-Clip ausgewählt ist. Die Anschlagsdynamik der Noten lässt sich an ihrer Durchsichtigkeit ablesen.
  • MIDI-Clips können im Clip-Modus von Push 2 abgeschnitten werden.

Noten-Layouts

  • Für Push wurde ein neues Noten-Layout eingeführt: ein 32-Step-Sequenzer in der oberen Hälfte der Pad-Matrix, 32 Noten in der unteren Hälfte. Drücken Sie im unteren Bereich Pads, um Noten auszuwählen, die oben in den Step-Sequenzer eingefügt werden. Wenn Sie Pads gedrückt halten, können Sie die Tonhöhen der jeweiligen Steps sehen, hinzufügen und entfernen.
  • Das 32-Pad-Layout des melodischen Step-Sequencers wurde um einen Loop Selector erweitert. Sie können darauf zugreifen, indem Sie die Layout-Taste (Push 2) oder die Note-Taste (Push 1) gedrückt halten.
  • Bei Push 1 und 2 werden die Layouts nun pro Spur gespeichert.
  • Der Loop Selector wurde aus dem melodischen Sequenzer von Push 1 und 2 entfernt, um das simultane Sequenzieren von acht Noten zu ermöglichen. Halten Sie die Note-Taste (Push 1) oder Layout-Taste (Push 2) kurz gedrückt, um den Loop Selector zu nutzen.
  • Im 16-Velocities-Modus wird nun bei gedrückter Note-Taste (Push 1) oder Layout-Taste (Push 2) der Loop Selector aktiviert.
  • Wenn Sie das 16-Pad-Layout in Drum Racks und Simplers Slice-Modus nutzen, können Sie mit der Note-Taste (Push 1) oder Layout-Taste (Push 2) vorübergehend zum 16-Velocities-Layout wechseln.
  • Der Loop Selector lässt sich nun im 64-Pad-Layout mit der Note-Taste (Push 1) oder Layout-Taste (Push 2) aufrufen.
  • Durch Drücken von „Shift“+„Note“ (Push 1) oder „Shift“+„Layout“ (Push 2) wird das alternative Layout des gewählten Layouts gesperrt. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Taste „Note“ oder „Layout“ gedrückt zu halten – und die Hand wird für andere Aktionen frei. Durch erneutes Drücken von „Note“ (Push 1) oder „Layout“ (Push 2) wird das alternative Layout wieder entsperrt.
  • Es ist nun möglich, den Inhalt einer Sequenzer-Seite auf Push zu duplizieren – halten Sie dazu „Duplicate“ gedrückt und nutzen Sie den Loop Selector.
  • Wenn Sie im 64-Pad-Layout die Note-Taste (Push 1) oder Layout-Taste (Push 2) gedrückt halten, aktivieren Sie vorübergehend den Loop Selector.

Sound

  • Neue Essential-Instruments-Packs:
    Ab Live Standard: Drum Essentials
    Ab Live Suite: Synth Essentials, Drum Booth und Electric Keyboards
  • Neue Curated-Collections-Packs mit Drum-Kits, Instrumenten und Loops:
    Ab Live Intro: Chop and Swing
    Ab Live Standard: Skitter and Step
    Ab Live Suite: Build and Drop, Glitch and Wash, Drive and Glow, Punch and Tilt
  • Die Core-Library wurde aktualisiert und reorganisiert.

Setup

  • In Lives Voreinstellungen → Audio → Kanal-Konfiguration können nun im Tab Audio / Kanal-Konfiguration Namen für Mono- oder Stereo-Eingangs- und -Ausgangskanäle festgelegt werden. Die Namen erscheinen dann in allen Eingang-/Ausgang-Dropdown-Menüs.
  • Im Metronom-Kontextmenü können Sie nun zwischen verschiedenen Metronom-Sounds wählen.
  • Es ist nun möglich, über die Pulldown- und Kontextmenüs des Metronoms einen anderen Rhythmus zu wählen.
  • In den Pulldown-Menüs und Kontextmenüs des Metronoms wurde ein neuer Menüpunkt hinzugefügt: „Nur bei Aufnahme aktivieren“.
  • Die MIDI-Rechnertastatur ist nun beim Start von Live standardmäßig ausgeschaltet. Sie kann mit der Taste „M“ aktiviert werden.
  • Auf Windows wird bei der Autorisierung von Live nach einer Neuinstallation des Betriebssystems keine weitere Autorisierung verbraucht.
  • FLAC wurde auf 1.3.2 aktualisiert und mit Code-Optimierungen versehen.
  • Live zwingt macOS nicht mehr dazu, die diskrete Grafikkarte in Multi-GPU-Computern wie MacBook Pro zu verwenden. Dies reduziert den Energieverbrauch und die Wärmeentwicklung und schont den Laptop-Akku.
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