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the_operator_story

Ableton-Konzeptualist Robert Henke beschreibt seine Forschungsarbeit und die Operator-Vision:

„Frühe digitale Synthesizer haben mich schon immer fasziniert. Instrumente wie die ersten Yamaha FM-Synthesizer, PPG System und das Synclavier System haben einen wirklich originellen und einzigartigen Charakter. Man merkt einfach, wieviel Liebe und Sorgfalt für die Gestaltung und Entwicklung dieser Instrumente aufgewendet wurde.

In der Zeit, als ich mit der Synthesizer-Forschung begann und erste Prototypen entwickelte, habe ich meine Kreationen immer mit den geliebten Instrumenten verglichen, die bei mir im Studio stehen. Dabei ist mir klar geworden, dass die Klangqualität eng mit den Oszillatoren verbunden ist: Sie sind einfach der Schlüssel zu einem großartigen Synthesizer. Deswegen haben wir damals damit begonnen, Oszillatoren zu entwickeln, die diese Klangqualität erreichen. Natürlich wollten wir auch gewisse Seltsamkeiten, die ältere Systeme an sich haben, integrieren.

In meiner eigenen Musik benutze ich FM öfter als jede andere Form der Synthese und erzeuge damit eigentlich alles: Drums, Percussion, flächige Streichersounds, Bass- und Lead-Sounds. Mit der FM-Synthese kann man mit wenigen Parametern eine unglaubliche Viefalt an Timbres erreichen. Genau wegen dieses riesigen Potenzials lag es nahe, für Live einen FM-Synthesizer zu entwickeln.

Es war unser Ziel, ein einmaliges und inspirierendes Instrument zu erschaffen, das den reichhaltigen Klang und Charakter von Hardware-Synthesizern mit den Möglichkeiten von Ableton Live verbindet. Das Ergebnis ist Operator — ein Instrument, das sich mit meinen geliebten Hardware-Synthesizern in puncto klanglicher Tiefe und Charakter auf jeden Fall messen kann. Wichtiger noch: Operator klingt großartig!“